92 Zitate und 20 Gedichte über Adel.

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Verdanken die Menschen dem Adel nichts? Sind sie reif genug, den Adel zu entbehren?

Novalis (1772 - 1801), eigentlich Georg Philipp Friedrich Leopold Freiherr von Hardenberg, deutscher Lyriker

Quelle: Novalis, Schriften, 4 Bde., hg. von Paul Kluckhohn und Richard Samuel, Leipzig 1929

Der große Vorzug adeliger Abkunft ist, dass sie die Armut besser ertragen lässt.

Friedrich Wilhelm Nietzsche (1844 - 1900), deutscher Philosoph, Essayist, Lyriker und Schriftsteller

Quelle: Nietzsche, Morgenröte. Gedanken über die moralischen Vorurteile, 1881

In der Aristokratie ist es immer so, daß man mehr die Stirn zeigt als etwas dahinter.

Oscar Wilde (1854 - 1900), eigentlich Oscar Fingal O'Flahertie Wills, irischer Lyriker, Dramatiker und Bühnenautor

Quelle: Wilde, Vera oder Die Nihilisten (Vera; or, The Nihilists), 1880

Der Teufel, der Adel und die Jesuiten existieren nur so lange, als man an sie glaubt.

Heinrich Heine (1797 - 1856), eigentlich Harry Heine, deutscher Dichter und Romancier, ein Hauptvertreter des Jungen Deutschland, Begründer des modernen Feuilletons

Quelle: Heine, Reisebilder und Reisebriefe. Reisebilder. Dritter Teil. Reise von München nach Genua