80 Zitate und 1 Gedicht über Anerkennung.

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Man glaubt nicht, welch ein Zauber ein anerkennendes Wort von Vorgesetzten auf Untergebene ausüben kann.

Unbekannt

Quelle: Tonger (Hg.), Lebensfreude. Wollen u. Wirken. Unser Leben. Sprüche und Gedichte, gesammelt von P. J. Tonger (Ausgabe der ersten drei Einzelbändchen in einem Bande), Köln, um 1917

Fast niemand bemerkt von sich aus das Verdienst eines anderen.

Jean de La Bruyère (1645 - 1696), bedeutender Vertreter der französischen Moralisten und Aphoristiker

Quelle: de La Bruyère, Die Charaktere oder Die Sitten im Zeitalter Ludwigs XIV. Aus dem Französischen übersetzt von Karl Eitner, Verlag des Bibliographischen Instituts, Hildburghausen 1870

Es gibt Personen, welche jedermann zu einem Ja oder Nein in Bezug auf ihre ganze Person nötigen möchten.

Friedrich Nietzsche (1844 - 1900), Friedrich Wilhelm Nietzsche, deutscher Philosoph, Essayist, Lyriker und Schriftsteller

Quelle: Nietzsche, F., Nachgelassene Fragmente. November 1882 – Februar 1883

Der Mensch erkennt nur das an und preist nur das, was er selber zu machen fähig ist.

Johann Wolfgang von Goethe (1749 - 1832), gilt als einer der bedeutendsten Repräsentanten deutschsprachiger Dichtung

Quelle: Goethe, J. W., Gespräche. Mit Johann Peter Eckermann, 18. März 1831

Auf Billigung der Menschen muß man nicht rechnen. Sie errichten heute Ehrensäulen und brauchen morgen den Ostrazismus (Scherbengericht) für den nämlichen Mann und für die nämliche Tat.

Johann Gottfried Seume (1763 - 1810), deutscher Schriftsteller, unternahm 1801/02 seine berühmte Fußreise nach Sizilien (»Spaziergang nach Syrakus«)

Quelle: Seume, Spaziergang nach Syrakus im Jahre 1802, Erstdruck 1803