740 Zitate und 24 Gedichte über Angst, Furcht, Panik.

Die ganze Welt ist voll armer Teufel, denen mehr oder weniger – angst ist.

Johann Wolfgang von Goethe (1749 - 1832), gilt als einer der bedeutendsten Repräsentanten deutschsprachiger Dichtung

Quelle: Goethe, J. W., Gespräche. Mit Friedrich Wilhelm Riemer, im August 1810

Frisch d'rüber hinweg! Wer nichts fürchtet, ist nicht weniger mächtig als der, den alles fürchtet.

Friedrich von Schiller (1759 - 1805), Johann Christoph Friedrich Schiller, ab 1802 von Schiller, deutscher Arzt, Dichter, Philosoph und Historiker; gilt als einer der bedeutendsten deutschsprachigen Dramatiker und Lyriker

Quelle: Schiller, Die Räuber, 1781. 1. Akt, 1. Szene, Franz zum Alten Moor

Die Angst beflügelt den eilenden Fuß.

Friedrich von Schiller (1759 - 1805), Johann Christoph Friedrich Schiller, ab 1802 von Schiller, deutscher Arzt, Dichter, Philosoph und Historiker; gilt als einer der bedeutendsten deutschsprachigen Dramatiker und Lyriker

Quelle: Schiller, F., Gedichte. Aus: Die Bürgschaft, 1798

Der echte Adel weiß von keiner Furcht.

William Shakespeare (1564 - 1616), englischer Dichter, Dramatiker, Schauspieler und Theaterleiter

Quelle: Shakespeare, König Heinrich VI. (King Henry VI), 1591-1592, Erstdruck 1598. 2. Teil, 1591-1592. Vierter Aufzug, zweite Szene, Suffolk

Das Schlimmste fürchten, heilt oft das Schlimmere.

William Shakespeare (1564 - 1616), englischer Dichter, Dramatiker, Schauspieler und Theaterleiter

Quelle: Shakespeare, Troilus und Cressida (Troilus and Cressida), um 1601, Erstdruck 1610

Sei denn behutsam! Furcht gibt Sicherheit.

William Shakespeare (1564 - 1616), englischer Dichter, Dramatiker, Schauspieler und Theaterleiter

Quelle: Shakespeare, Hamlet, 1601-1602, Erstdruck (evtl. Raubdruck) 1603

Man achtet kleiner Hunde Murren nicht,
Doch Große zittern, wenn der Löwe brüllt [...].

William Shakespeare (1564 - 1616), englischer Dichter, Dramatiker, Schauspieler und Theaterleiter

Quelle: Shakespeare, König Heinrich V., 1599, Raubdruck 1600. 3. Aufzug, 1. Szene. Königin

Die Furcht ist eine Folge der Hoffnung.

Lucius Annaeus Seneca (ca. 4 v. Chr. - 65 n. Chr.), genannt Seneca der Jüngere; römischer Philosoph, Stoiker, Schriftsteller, Naturforscher und Politiker; Selbsttötung auf Geheiß seines ehem. Schülers Nero (Römischer Kaiser von 54 - 68)

Quelle: Seneca, Mächtiger als das Schicksal. Ein Brevier, übersetzt von Wolfgang Schumacher 1942. Moralische Briefe an Lucilius

Ein wirksames Heilmittel gegen Angst ist Milde.

Pseudo-Seneca Unter diesen Begriff werden Schriften gefasst, die in der Vergangenheit fälschlich Seneca zugeschrieben wurden, nach heutigem Stand der Forschung aber Schriften späterer Autoren darstellen

Quelle: Pseudo-Seneca, Octavia, eine Tragödie, die fälschlich Seneca zugeschrieben wurde