734 Zitate und 23 Gedichte über Angst, Furcht, Panik.

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Die Furcht ist schon die ansteckendste Krankheit!

Lily Braun (1865 - 1916), deutsche Frauenrechtlerin

Quelle: Braun, Memoiren einer Sozialistin, 1909-1911

Der Mutterboden der Gefallsucht ist die Angst.

© Frank Dieckmann (*1968), Chemiker

Dieckmann, Farben und Bilder, unveröffentlichtes Manuskript

Grundlos hat sich derjenige mit Furcht umgeben, der sich nicht mit Liebe umhüllt hat.

Plinius der Jüngere (um 61 - um 113), Gaius Plinius Caecilius Secundus, römischer Politiker und Schriftsteller, von seinem Onkel Plinius dem Älteren adoptiert

Quelle: Plinius der Jüngere, Lobrede auf den Kaiser Traian (Panegyricus). Übers. Aphorismen.de
Originaltext: Frustra se terrore succinxerit, qui saeptus caritate non fuerit

Du wirst verstehen, dass gewisse Dinge weniger zu fürchten sind, weil sie viel Furcht verursachen.

Lucius Annaeus Seneca (ca. 4 v. Chr. - 65 n. Chr.), genannt Seneca der Jüngere; römischer Philosoph, Stoiker, Schriftsteller, Naturforscher und Politiker; Selbsttötung auf Geheiß seines ehem. Schülers Nero (Römischer Kaiser von 54 - 68)

Quelle: Seneca, Briefe an Lucilius (Epistulae morales ad Lucilium), 62 n. Chr. 4. Brief. Übers. Aphorismen.de
Originaletxt: Intelleges quaedam ideo minus timenda quia multum metus adferunt

Niemand ist so ängstlich, dass er lieber immer hängt als einmal fällt.

Lucius Annaeus Seneca (ca. 4 v. Chr. - 65 n. Chr.), genannt Seneca der Jüngere; römischer Philosoph, Stoiker, Schriftsteller, Naturforscher und Politiker; Selbsttötung auf Geheiß seines ehem. Schülers Nero (Römischer Kaiser von 54 - 68)

Quelle: Seneca, Briefe an Lucilius (Epistulae morales ad Lucilium), 62 n. Chr. 22. Brief. Übers. Aphorismen.de
Originaltext: Nemo tam timidus est ut malit semper pendere quam semel cadere