751 Zitate und 24 Gedichte über Angst, Furcht, Panik.

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Der Edle aber hat Angst um andere, der Gemeine um sich selber.

Paul Ernst (1866 - 1933), deutscher Essayist, Novellist, Dramaturg, Versepiker

Quelle: Ernst, Grundlagen der neuen Gesellschaft, 1929

Die Furcht schützt die Tempel besser als alle Mauern.

Gustave Flaubert (1821 - 1880), französischer Erzähler und Novellist

Quelle: Flaubert, Salambo, 1862

Wie viel mußten wir um dessen willen leiden,
was nicht eingetreten ist, nur eintreten konnte.

Thomas Jefferson (1743 - 1826), US-amerikanischer Jurist, Gutsbesitzer und 3. Präsident der Vereinigten Staaten von Amerika, verfasste die Unabhängigkeitserklärung

Eine der Wirkungen der Furcht ist es, die Sinne zu verwirren und zu machen, daß uns die Dinge anders erscheinen, als sie sind.

Miguel de Cervantes Saavedra (1547 - 1616), spanischer Schriftsteller und Staatsdiener, zeitweilig algerischer Sklave

Quelle: Cervantes, Don Quijote (El ingenioso Hidalgo Don Quixote de la Mancha), Erstdruck 1. Teil 1605; 2. Teil 1615

Man kann nicht kämpfen, wenn die Hosen voller sind als das Herz.

Carl von Ossietzky (1889 - 1938), deutscher pazifistischer Chefredakteur der "Weltbühne", Schriftsteller und Symbolfigur des Widerstands gegen das NS-Regime, Friedensnobelpreis 1935

Quelle: Ossietzky, in: Das Tage-Buch. Professoren, Zeitungsschreiber und verkrachte Existenzen, 31. Januar 1925

Ich fürchte mich nicht vor dem, was zu fürchten ist, ich fürchte mich nur vor der Furcht.

Friedrich Hölderlin (1770 - 1843), Johann Christian Friedrich Hölderlin, deutscher evangelischer Theologe, Dramatiker und Lyriker (begann ab 1841 seine Gedichte mit ›Scardanelli‹ zu unterzeichnen)

Quelle: Hölderlin, F., Briefe. An seinen Bruder am 10. Juni 1796