108 Zitate und 1 Gedicht über Anspruch.

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Du fragst, wie auf den Baum der Apfel sei gekommen?
Ein andrer hat indes ihn schweigend abgenommen.

Friedrich Rückert (1788 - 1866), alias Freimund Raimar, deutscher Dichter, Lyriker und Übersetzer arabischer, hebräischer, indischer, persischer und chinesischer Dichtung

Quelle: Rückert, Gedichte. Die Weisheit des Brahmanen, 1836-1839

Wer sich entschlossen hat, sich zwischen die Stühle zu setzen, hat keinen Anspruch auf Polstersessel.

© Walter Ludin (*1945), Schweizer Journalist, Redakteur, Aphoristiker und Buchautor, Mitglied des franziskanischen Ordens der Kapuziner

Quelle: Ludin, Einfach ins Blaue, Brunner Verlag 1998

Wir dürfen nicht annehmen, dass alle Dinge unseretwegen geschaffen worden sind.

René Descartes (1596 - 1650), lateinisch Renatus Cartesius, französischer Philosoph, Mathematiker, Naturforscher und Begründer des Rationalismus

Quelle: Descartes, Die Prinzipien der Philosophie (Principia philosophiae), 1644

Große Ansprüche an das Leben vertragen keine großen Aussprüche.

© André Brie (*1950), Dr. rer. pol., deutscher Diplom-Politikwissenschaftler, von 1999 bis 2009 Europaabgeordneter der Linkspartei, Präsident der Chile-Delegation des Europäischen Parlaments, von 2011 bis 2016 Abgeordneter im Landtag von Mecklenburg-Vorpommern, Aphoristiker

Quelle: Brie, Die Wahrheit lügt in der Mitte, Eulenspiegel Verlag 1982

Wer immer Anspruch macht auf das, was nicht beschieden
Ihm ward, ist mit der Welt beständig unzufrieden.

Friedrich Rückert (1788 - 1866), alias Freimund Raimar, deutscher Dichter, Lyriker und Übersetzer arabischer, hebräischer, indischer, persischer und chinesischer Dichtung

Quelle: Rückert, Gedichte. Die Weisheit des Brahmanen, 1836-1839