93 Zitate und 3 Gedichte über Arbeitslosigkeit.

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Auf der Suche nach Arbeit muß sich der Mensch zum Affen machen.

© Lothar Bölck (*1953), deutscher Kabarettist und Autor, sh. auch:
http://www.lothar-boelck.de/

Quelle: Bölck, Mit der Macht ist der Mensch nicht gern alleine, 2000

Eine der schauerlichsten Folgen der Arbeitslosigkeit ist wohl die, daß Arbeit als Gnade vergeben wird. Es ist wie im Kriege: wer die Butter hat, wird frech.

Kurt Tucholsky (1890 - 1935 (Freitod)), Pseudonyme: Kaspar Hauser, Peter Panter, Theobald Tiger, Ignaz Wrobel; dt. Schriftsteller, Journalist, Literatur- und Theaterkritiker der Zeitschrift "Die Schaubühne" (später umbenannt in "Die Weltbühne"), zählt zu den bedeutendsten Publizisten der Weimarer Republik

Quelle: Tucholsky, Werke 1907-1935. "… zu dürfen", in: Die Weltbühne, 14.10.1930, Nr. 42 (Ignaz Wrobel)

Unsere Gesellschaft hat jüngst einen 'Hartz-Infarkt' erlitten und liegt jetzt auf der sozialen Intensivstation.

© Willy Meurer (1934 - 2018), deutsch-kanadischer Kaufmann, Aphoristiker und Publizist, M.H.R. (Member of the Human Race), Toronto

Die Arbeitslosigkeit ist die Hauptgeißel der fortgeschrittenen Länder.

Wladimir Iljitsch Lenin (1870 - 1924), eigentlich Wladimir Iljitsch Uljanow, russischer Revolutionär und sowjetischer Staatsmann

Auf dem IX. Gesamtrussischen Sowjetkongress

Wer ohne Pausen arbeiten muß, ist immer noch besser dran, als derjenige, der ohne Arbeit pausieren muß!

© Willy Meurer (1934 - 2018), deutsch-kanadischer Kaufmann, Aphoristiker und Publizist, M.H.R. (Member of the Human Race), Toronto