701 Zitate und 29 Gedichte über Armut.

Wir wollen nur das Gute! Damit auch für die Armen was bleibt.

© Michael Richter (*1952), Dr. phil., deutscher Zeithistoriker und Aphoristiker

Quelle: Richter, Wortschatz, Mitteldeutscher Verlag 2007

Wer aus finanziellen Gründen kurz treten muß, sollte nicht mit dem Establishment Schritt halten wollen.

© Willy Meurer (1934 - 2018), deutsch-kanadischer Kaufmann, Aphoristiker und Publizist, M.H.R. (Member of the Human Race), Toronto

Armut in Geld umrechnen: das gelingt nur Politikern.

© Billy (1932 - 2019), eigentlich Walter Fürst, Schweizer Aphoristiker

Quelle: Billy, Aphoretum – Gesammelte Aphorismen, 2010

Inzwischen wimmelt das in den Slums aller Länder, die Knie der glücklichen Mütter werden von Geschöpfen umspielt, die später in den Kohlenbergwerken oder in den Ackergräben für den Profit der andern verrecken dürfen … aber: es ist nicht abgetrieben worden. Der Kranz, der Kranz ist gerettet.

Kurt Tucholsky (1890 - 1935 (Freitod)), Pseudonyme: Kaspar Hauser, Peter Panter, Theobald Tiger, Ignaz Wrobel; dt. Schriftsteller, Journalist, Literatur- und Theaterkritiker der Zeitschrift "Die Schaubühne" (später umbenannt in "Die Weltbühne"), zählt zu den bedeutendsten Publizisten der Weimarer Republik

Quelle: Tucholsky, Werke 1907-1935. Von den Kränzen, der Abtreibung und dem Sakrament der Ehe, in: Die Weltbühne, 17.02.1931, Nr. 7 (Ignaz Wrobel), wieder in: Das Lächeln der Mona Lisa, 1928