694 Zitate und 29 Gedichte über Armut.

Die Armut findet zuweilen Wohltäter, selten Freunde.

August von Kotzebue (1761 - 1819), deutscher Jurist und Dramatiker, von 1816-1819 russischer Staatsrat

Armut ist die größte Plage,
Reichtum ist das höchste Gut!

Johann Wolfgang von Goethe (1749 - 1832), gilt als einer der bedeutendsten Repräsentanten deutschsprachiger Dichtung

Quelle: Goethe, J. W., Gedichte. Ausgabe letzter Hand. 1827. Aus: Der Schatzgräber

Unbedingte Tätigkeit, von welcher Art sie sei, macht zuletzt bankerott.

Johann Wolfgang von Goethe (1749 - 1832), gilt als einer der bedeutendsten Repräsentanten deutschsprachiger Dichtung

Quelle: Goethe, Maximen und Reflexionen. Aphorismen und Aufzeichnungen. Nach den Handschriften des Goethe- und Schiller-Archivs hg. von Max Hecker, Verlag der Goethe-Gesellschaft, Weimar 1907. Aus Wilhelm Meisters Wanderjahren, 1829. Betrachtungen im Sinne der Wanderer

Ich bin ein armer Mann,
Schätze mich aber nicht gering:
Die Armut ist ein ehrlich Ding,
Wer mit umgeh'n kann.

Johann Wolfgang von Goethe (1749 - 1832), gilt als einer der bedeutendsten Repräsentanten deutschsprachiger Dichtung

Quelle: Goethe, J. W., Gedichte. Ausgabe letzter Hand. 1827, Zahme Xenien 4

Wären die Armen nur nicht so häßlich, dann wäre das Problem der Armut leicht gelöst.

Oscar Wilde (1854 - 1900), eigentlich Oscar Fingal O'Flahertie Wills, irischer Lyriker, Dramatiker und Bühnenautor

Quelle: Wilde, Lehren und Sätze zum Gebrauch für die Jugend (Phrases and Philosophies for the Use of the Young), 1894

Der Mangel macht uns jeder Sünd' ergeben.

William Shakespeare (1564 - 1616), englischer Dichter, Dramatiker, Schauspieler und Theaterleiter

Quelle: Shakespeare, Zwei Herren aus Verona (The Two Gentlemen of Verona), um 1590-1595, Erstdruck 1623

Nicht wer zu wenig hat, sondern wer mehr begehrt, ist arm.

Lucius Annaeus Seneca (ca. 4 v. Chr. - 65 n. Chr.), genannt Seneca der Jüngere; römischer Philosoph, Stoiker, Schriftsteller, Naturforscher und Politiker; Selbsttötung auf Geheiß seines ehem. Schülers Nero (Römischer Kaiser von 54 - 68)

Quelle: Seneca, Briefe an Lucilius (Epistulae morales ad Lucilium), 62 n. Chr. 2. Brief. Übersetzt von Otto Apelt (1924)
Originaltext: Non qui parum habet, sed qui plus cupit, pauper est