703 Zitate und 29 Gedichte über Armut.

Seite: 4

Es ist nicht wahr, daß die Menschen in der Armut besser sind als im Reichtum.

Luc de Clapiers, Marquis de Vauvenargues (1715 - 1747), französischer Philosoph, Moralist und Schriftsteller

Quelle: Vauvenargues, Reflexionen und Maximen (Introduction à la Connaissance de l’Esprit Humain, suivie de Réflexions et maximes), 1746, übersetzt von Fritz Schalk, in: Die französischen Moralisten, 1938

Armenrecht: Eine Methode, mittels derer einem Rechtsuchenden, der kein Geld für Anwälte hat, gnädig erlaubt wird, seinen Prozeß zu verlieren.

Ambrose Gwinnett Bierce (1842 - 1914), genannt Bitter Pierce, US-amerikanischer Journalist und Satiriker

Quelle: Bierce, Des Teufels Wörterbuch (The Cynic's Word Book), 1906 (1909 als »Devil’s Dictionary« in ›Collected Works‹, Vol. 7)

Für den Bettler ist das Wichtigste auf der Welt das Kleingeld.

© Wolfgang J. Reus (1959 - 2006), deutscher Journalist, Satiriker, Aphoristiker und Lyriker

Quelle: Reus, Hyperlinking

"Der Mensch lebt nicht vom Brot allein",
predigt man denen, die keines haben.

© Hanni Schilt (1917 - 2011), ehemalige Schweizer Wasch- und Putzfrau und Fabrikarbeiterin

Quelle: Neue Wege – Zeitschrift des Religiösen Sozialismus, Zürich, seit 1906

Gott sei Dank arbeiten so viele um Gotteslohn, sagte der gottesfürchtige Millionär.

© Walter Ludin (*1945), Schweizer Journalist, Redakteur, Aphoristiker und Buchautor, Mitglied des franziskanischen Ordens der Kapuziner

Die Armut wohnt im Lohnverfall.

© Siegfried Wache (*1951), technischer Zeichner, Luftfahrzeugtechniker und Buchautor