143 Zitate und 3 Gedichte über Arroganz.

Das Zittern ist ein Zeichen von Mangel an Gewohnheit (im Verkehr mit Vornehmen). Andere vor sich zittern machen, ist ein Zeichen von Arroganz und Hochmut.

Lü Bu We (Lü Buwei) (um 300 - 235 v. Chr. (Freitod im Kerker)), auch Lü Bu-wei, Lü Puwei oder Lü Pu-wei, chinesischer Kaufmann, Politiker und Philosoph, veranlasste als Gönner der Gelehrten seiner Zeit die Abfassung einer Schrift der "vermischten Schulen" mit dem Titel "Frühling und Herbst des Lü Buwei"

Quelle: Lü Bu We, Frühling und Herbst des Lü Bu We (Lüshi chunqiu), 239 v. Chr.; übersetzt von Richard Wilhelm 1928. Zweiter Teil. Buch XVIII - Schen Ying Lan. 1. Kapitel: Wohlüberlegte Antworten / Schen Ying

Blasiertheit: Diese Krankheit ist unter uns weit verbreitet, wo Müßiggang und Überfluß schnell die Sinne abstumpfen und selbst die Jugend in eine Gleichgültigkeit versinken lassen, von der sie nichts wieder befreien kann.

Friedrich Melchior Grimm (1723 - 1807), Friedrich Melchior Baron von Grimm, deutscher Publizist, Diplomat und Kunstagent, gab von Paris aus 1753 bis 1775 alle zwei Wochen seine "Correspondance littéraire, philosophique et critique" heraus, die er an europäische Höfe schickte und in denen er über das kulturelle Leben in Frankreich berichtete

Quelle: Voltaire, Candide oder der Optimismus (Candide ou l'optimisme), dt. auch: 'Candide oder die beste aller Welten' oder 'Kandid oder die beste Welt', 1759 (unter dem Pseudonym Docteur Ralph)

Arroganz wächst am besten auf dem Misthaufen der Ignoranz.

© Walter Ludin (*1945), Schweizer Journalist, Redakteur, Aphoristiker und Buchautor, Mitglied des franziskanischen Ordens der Kapuziner

Die höchste Arroganz besteht darin, sie gar nicht zu zeigen.

Voltaire (1694 - 1778), eigentlich François-Marie Arouet, französischer Philosoph der Aufklärung, Historiker und Geschichts-Schriftsteller

Wer mit seiner Würde von oben her den Menschen naht, der wird niemals die Menschen für sich gewinnen; wer sich aber mit seiner Würde unter die Menschen hinuntergibt, der wird sicher die Menschen gewinnen.

Liezi (Liä Dsi) (440 - 370 v. Chr.), Meister Lie, auch Lieh-tzu oder Liä-Tse, latinisiert Licius, wurde als wundertätiger Heiliger verehrt, obgleich seine Existenz umstritten ist, auf ihn soll das taoistische Sammelwerk »Das wahre Buch vom quellenden Urgrund« zurückgehen

Quelle: Liezi (Liä Dsi), Das wahre Buch vom quellenden Urgrund, übersetzt von Richard Wilhelm 1911. Buch VI. Freiheit und Notwendigkeit. 3. Beispiel aus der Geschichte für die Unfreiheit der Handlungen

Anmaßung ist unsere eigentliche angeborene Krankheit.

Michel de Montaigne (1533 - 1592), eigentlich Michel Eyquem, Seigneur de Montaigne, französischer Philosoph und Essayist