172 Zitate und 7 Gedichte über Beamte.

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So sagt man jemand bekleide ein Amt, wenn er von dem Amt bekleidet wird.

Georg Christoph Lichtenberg (1742 - 1799), deutscher Physiker und Meister des Aphorismus

Quelle: Lichtenberg, Sudelbuch F, 1776-1779. [F 426]

Diese Staatsbediensteten haken und greifen wie Schindeln, um einander zu halten und zu decken.

Jean Paul (1763 - 1825), eigentlich Johann Paul Friedrich Richter, deutscher Dichter, Publizist und Pädagoge

Wer ein öffentliches Amt übernimmt, sollte sich als öffentliches Eigentum betrachten.

Thomas Jefferson (1743 - 1826), US-amerikanischer Jurist, Gutsbesitzer und 3. Präsident der Vereinigten Staaten von Amerika, verfasste die Unabhängigkeitserklärung

Bei schlechten Beamten aber helfen uns die besten Gesetze nichts.

Otto von Bismarck (1815 - 1898), Otto Eduard Leopold von Bismarck-Schönhausen, ab 1865 Graf von Bismarck-Schönhausen, ab 1871 Fürst von Bismarck, ab 1890 auch Herzog zu Lauenburg, preußisch-deutscher Staatsmann und 1. Reichskanzler

Quelle: Bismarck, O., Briefe. An Hermann Wagener, den Redakteur der Kreuzzeitung, 30. Juni 1850

Für den Schatzmeister gibt es keinen Sohn und für den Festungskommandanten keinen Erben. Ämter haben keine Kinder.

Weisheit des Anii altägyptisches Weisheitsbuch, um 1350 v. Chr. entstanden, bzw. in der 19. Dynastie, entdeckt auf einem Papyrus um 850 v. Chr.

Manche Beamte sind da, damit sie da sind.

© Erhard Horst Bellermann (*1937), deutscher Bauingenieur, Dichter und Aphoristiker

Quelle: Bellermann, Menschs Tierleben, Schardt Verlag 2001