51 Zitate über Beifall.

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Der Künstler kann nur arbeiten, Beifall läßt sich wie Gegenliebe wünschen, nicht erzwingen.

Johann Wolfgang von Goethe (1749 - 1832), gilt als einer der bedeutendsten Repräsentanten deutschsprachiger Dichtung

Quelle: Goethe, J. W., Briefe. An Philipp Seidel, 27. Oktober 1787

Hohen Beifall errang, wer Angenehmes mit dem Nützlichen verband.

Horaz (65 - 8 v. Chr.), eigentlich Quintus Horatius Flaccus, römischer Satiriker und Dichter

Das Beifallklatschen des großen Haufens ist oft eine schallende Ohrfeige für den guten Geschmack.

Peter Sirius (1858 - 1913), eigentlich Otto Kimmig, deutscher Gymnasialprofessor, Dichter und Aphoristiker

Quelle: Sirius, Tausend und Ein Gedanken, 1899

Kümmere dich nicht um den Beifall von Leuten, die du nicht kennst oder die du verachtest.

Leo Tolstoi (1828 - 1910), Lew Nikolajewitsch Graf Tolstoi, russischer Erzähler und Romanautor

Quelle: Tolstoi, Tagebücher. 1847

Prüfe beständig, wer diejenigen sind, nach deren Billigung dich verlangt, und welche leitenden Grundsätze sie haben. Denn alsdann wirst du weder über ihre unvorsätzlichen Fehltritte zürnen noch ihren Beifall begehren, wenn du auf die Quellen ihrer Meinungen und Triebe siehst.

Marc Aurel (121 - 180), römischer Kaiser und Philosoph, hieß bei Geburt Marcus Annius Catilius Severus; später Marcus Annius Verus; nach Adoption durch Kaiser Hadrianus: Marcus Aelius Aurelius Verus und nach Adoption durch Kaiser Antoninus Pius und als Kaiser: Marcus Aurelius Antoninus Augustus

Quelle: Marc Aurel, Selbstbetrachtungen (Τὰ εἰς ἑαυτόν), entstanden vermutlich 170-180 n. Chr. 7,62. Übersetzt von Albert Wittstock, 1879

Was hilft's, nach dem Applaus der Welt
mit vorgebundener Maske schielen?
Da der allein nie aus der Rolle fällt,
der immer wagt, sich selbst zu spielen

Paul Heyse (1830 - 1914), eigentlich Paul Johann Ludwig von Heyse, deutscher Romanist, Novellist und Übersetzer, Nobelpreisträger für Literatur 1910

Quelle: Heyse, Spruchbüchlein, 1885