51 Zitate über Beifall.

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Notfall: Laut Diagnose keinesfalls.
Tags darauf, ein Todesfall.

© Jürgen Köditz (*1939), Aphoristiker und Schriftsteller

Quelle: Köditz, Schmelztiegel, IKS Garamond, 2002

Haben wir an die Welt keine Foderung mehr, warum denn ihren Beifall erbetteln? Warum wagen, wo nichts gewonnen wird und alles verloren werden kann?

Friedrich von Schiller (1759 - 1805), Johann Christoph Friedrich Schiller, ab 1802 von Schiller, deutscher Arzt, Dichter, Philosoph und Historiker; gilt als einer der bedeutendsten deutschsprachigen Dramatiker und Lyriker

Quelle: Schiller, Kabale und Liebe, entstanden 1782/83, Erstdruck 1784. 3. Akt, 4. Szene, Ferdinand

Die Menschen bewundern nicht gerne, sie wollen gefallen: sie suchen selten Belehrung, und auch nicht immer Belustigung, sondern sie wollen lieber gelobt und wohl gelitten sein.

Jean de La Bruyère (1645 - 1696), bedeutender Vertreter der französischen Moralisten und Aphoristiker

Quelle: La Brüyere's Sittengemälde. Für die Deutschen, Leipzig 1790 (anonyme Übersetzung)

Allgemeiner Beifall, allgemeines Lob sind entbehrliche Dinge.

Adolph Knigge (1752 - 1796), Adolph Franz Friedrich Ludwig Freiherr Knigge, deutscher Jurist, Beamter, Satiriker und Aufklärer

Quelle: Knigge, Über den Umgang mit Menschen, Erstdruck 1788