434 Zitate und 65 Gedichte über Beten, Gebet.

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Verschon uns, Gott! mit Strafen,
Und laß uns ruhig schlafen!
Und unsern kranken Nachbarn auch!

Matthias Claudius (1740 - 1815), deutscher Dichter, Redakteur, Erzähler und Herausgeber des Wandsbecker Boten, Pseudonym Asmus

Quelle: Claudius, Asmus omnia sua secum portans, oder Sämtliche Werke des Wandsbecker Bothen, 1774-1812. Aus: Abendlied

Was du Liebes mir gegeben,
Leg' ich, Gott, in deine Hut;
Hab und Gut und Leib und Leben
Ruh'n in deinen Händen gut.
Und so schließ' ich meine Werke,
Und so schlaf' ich betend ein;
Du, Herr, wirst des Schwachen Stärke
Und im Schlaf ihm Hüter sein.

Karl August Georgi (1802 - 1867), religiöser Dichter und erster Direktor der königlich-sächsischen Blindenanstalt zu Dresden

Quelle: Hammer (Hg.), Leben und Heimath in Gott. Eine Sammlung Lieder zu frommer Erbauung und sittlicher Veredlung, hg. von Julius Hammer 1862. Aus: Unschuld

Ein Mensch ohne Gebet gleicht einem Tier ohne Vernunft.

Filippo Neri (1515 - 1596), gründete die Weltpriester-Kongregation der Oratorianer, katholischer Heiliger (26.5.)

Kürzer sind die Gebete im Bett. Aber inniger.

Rainer Maria Rilke (1875 - 1926), eigentlich René Karl Wilhelm Johann Josef Maria Rilke, österreichischer Erzähler und Lyriker; gilt als einer der bedeutendsten Dichter der literarischen Moderne

Das Gebet bringt uns den Glauben, daß Gott sei, fast bis zum Schauen.

Theodor Gottlieb von Hippel der Ältere (1741 - 1796), ostpreußischer Staatsmann, Schriftsteller und Sozialkritiker, Stadtpräsident von Königsberg, Freund Immanuel Kants

Quelle: Hippel, Lebensläufe nach aufsteigender Linie nebst Beylagen A, B, C, 1778-81. Zweiter Theil