24 Zitate und 1 Gedicht über Bild.

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Vor einem Bild soll man nicht denken müssen, damit man es versteht,
aber weil man es versteht.

© Wolfgang Pfleiderer (1877 - 1971), dt. Philologe, Gymnasial- und Volkshochschullehrer in Stuttgart

Quelle: Pfleiderer, Bienen und Wespen. Aphorismen von Wolfgang Pfleiderer,
Verlag von Dr. Karl Höhn, Ulm 1913. Wiedergabe mit freundlicher Erlaubnis von Herrn Wolfgang Holger Pfleiderer

Das größte Verdienst eines Gemäldes ist es, ein Fest für das Auge zu sein.

Eugène Delacroix (1798 - 1863), Ferdinand Victor Eugène Delacroix, französischer Maler der Romantik und Grafiker

Quelle: Delacroix, Journal. 22. Juni 1863. Übers. www.aphorismen.de

Ein Bild hat mehr Beweiskraft und rhetorische Wirkung
als alle logische Induktion.

© Elmar Schenkel (*1953), Anglist, Autor, Übersetzer, Maler

Quelle: Schenkel, Die Wörter in der Troposphäre. Essays zur Literatur, Reihe Kritische Wälder Nr. 3, hg. von Klaus Isele in Zusammenarbeit mit Ars Littera, Books on Demand 2015. Wiedergabe mit freundlicher Erlaubnis des Verlags

Die Bildersprache ist eigentlicher, als die der Begriffe. Jene sucht den Gegenstand darzustellen wie er ist, diese legt ihm Fesseln an.

Ernst von Feuchtersleben (1806 - 1849), Ernst Maria Johann Karl Freiherr von Feuchtersleben, österreichischer Arzt, Lyriker und Essayist, prägte den Begriff der „Psychose“ in der medizinischen Literatur und gilt als Mitbegründer der Psychosomatischen Medizin

Quelle: Feuchtersleben, Blätter aus dem Tagebuche des Einsamen, in: Beiträge zur Literatur, Kunst-, und Lebenstheorie, 1841. Wissen