45 Zitate und 1 Gedicht über Charme.

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Reiz begegnet Sinn im Vorübergehn:
Sinn kehrt sich um – Reiz geht weiter.

© Emil Baschnonga (*1941), Schweizer Schriftsteller und Aphoristiker

Quelle: Baschnonga, durch die blume, pendo-verlag, Zürich 1975

Manche Menschen gehen an dem Zauber zu Grunde, den sie auf andere ausüben. Sie lernen ihre Macht kennen und beginnen mit ihr zu spielen, bis die Folgen sich vernichtend gegen sie wenden.

Otto von Leixner (1847 - 1907), eigentlich Otto von Grünberg, deutscher Novellist, Dichter und Literaturgeschichtler

Quelle: Leixner, Aus meinem Zettelkasten. Sprüche aus dem Leben für das Leben, 1896

Nun denn, wofür sind Reize wohl zu achten,
Die einen Himmel mir zu Hölle machten?

William Shakespeare (1564 - 1616), englischer Dichter, Dramatiker, Schauspieler und Theaterleiter

Quelle: Shakespeare, Ein Sommernachtstraum (A Midsummer Night’s Dream), 1595/1596, Erstdruck 1600, erste deutsche Übers. von Christoph Martin Wieland 1762. Hier übers. von August Wilhelm Schlegel, Verlag Johann Friedrich Unger, Berlin 1797. I, 1, Hermia zu Lysander

Charisma: Distanz mit starker Ausstrahlung.

© Michael Marie Jung (*1940), Professor, deutscher Hochschullehrer, Führungskräftetrainer, Coach und Wortspieler

Quelle: Jung, Vor-Trefflich. 1000 neue merk-würdige Aphorismen und Sprüche, BoD 2008

Charme reicht bis zur ersten Enttäuschung.

© Werner Hadulla (*1926), Journalist, Radio- und Fernsehautor.

Quelle: Hadulla, Aphorismen, ja es gibt gute Menschen ..., Verlag edition viva, 2013