58 Zitate und 6 Gedichte über Denkmal.

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Bei dem Versuch, sich ein Denkmal zu setzen,
kann man es bis zur Ruine schaffen.

© Gerhard Uhlenbruck (*1929), deutscher Immunbiologe und Aphoristiker

Quelle: Uhlenbruck, Widersprüche zum Widersprechen, Ralf Reglin Verlag 2009

Große Frauen und Männer scheitern meistens,
wenn sie anfangen, ihr eigenes Denkmal zu errichten.

© Horst Reiner Menzel (*1938), Aphoristiker

Quelle: Menzel, Gedichte und Aphorismen erzählen Geschichten. Nachdenkliches für Mußestunden, CreateSpace Independent Publishing Platform, 2. Auflage 2015

Wenn du willst, daß man dir Denkmäler setzt, mußt du wenigstens hunderttausend deiner Mitmenschen heroisch zu Tode gebracht haben.

Voltaire (1694 - 1778), eigentlich François-Marie Arouet, französischer Philosoph der Aufklärung, Historiker und Geschichts-Schriftsteller

Der beständigste teil eines denkmals ist der sockel.

© Harald Schmid (*1946), Aphoristiker

Quelle: Schmid, Kleine Bilanzen. Aphorismen, Pegasus 2010

Für mich ist Denkmal ein lebenslanger Imperativ,
der aus zwei Wörtern besteht.

Fritz Grünbaum (1880 - 1941 (im KZ Dachau)), eigentlich Franz Friedrich Grünbaum, österreichischer Kabarettist, Operetten- und Schlagerautor, Regisseur, Schauspieler und Conférencier

Wenn jemand ein Denkmal verdient, braucht er keins,
und wenn er eins braucht, verdient er keins.

Unbekannt

Quelle: Schlichting, Weiser Humor – Lachende Philosophie. 1000 der besten boshaften Sinnsprüche, gesammelt von Wilhelm Schlichting, Verlag Wilhelm Schlichting, Stuttgart-Gablenberg 1931

So manches papierne Denkmal hat mehr Bestand
als ein Denkmal von Erz.

Marie von Ebner-Eschenbach (1830 - 1916), Marie Freifrau Ebner von Eschenbach, österreichische Erzählerin, Novellistin und Aphoristikerin

Quelle: Ebner-Eschenbach, Aphorismen, Parabeln, Märchen und Gedichte (= Gesammelte Schriften, 1. Band), Berlin 1893