18 Zitate über Dialektik.

Dialektik ist der Tanz der Worte.

© Alfred Rademacher (20. Jhdt.), Aphoristiker

Quelle: Rademacher, Begegnungen, MIRA Verlagsgesellschaft, Künzelsau, o. J.

Erlahmte die Bewegung des Denkens, verließ sich der Dialektiker auf seine zuverlässigste Denkprothese: die Antithese.

© Anselm Vogt (*1950), deutscher Gymnasiallehrer, Essayist, Kabarettist, Jazzmusiker und Aphoristiker

Quelle: Potthof/Vogt/Klüting, Leitkultur? Kultur light! Aphoristisches Wörterbuch zur Kulturkritik, Universitätsverlag Dr. N. Brockmeyer 2007

Dialektisch denken heißt, der Menge zum Recht verhelfen. Nicht irgendwann, sondern jetzt.

© Billy (1932 - 2019), eigentlich Walter Fürst, Schweizer Aphoristiker

Quelle: Billy, Wir Kleindenker – Ein Plädoyer für die Einfalt und Vielfalt des Denkens, Books on Demand 2006

Ein Dialektiker könnte durchaus von einer Freundschaft zwischen Klotz und Keil sprechen.

© Gerd W. Heyse (1930 - 2020), auch: Ernst Heiter, deutscher Schriftsteller und Aphoristiker

Quelle: Heyse, Gedanken-Sprünge, Eulenspiegel Verlag 1988

Glanz dialektischer Verzahnung kann von Goldzähnen kommen.

© Manfred Hinrich (1926 - 2015), Dr. phil., deutscher Philosoph, Philologe, Lehrer, Journalist, Kinderliederautor, Aphoristiker und Schriftsteller

Dialektik. - Da er sich nach jahrelanger Forschung und Lehre nur noch in seinem Fachjargon fließend ausdrücken konnte, sah er sich gezwungen, für seine Alltagsgespräche einen Kommunikationsexperten zu Rate zu ziehen.

© Rainer Kohlmayer (*1940), Professor für Interkulturelle Germanistik an der Johannes Gutenberg-Universität Mainz, Herausgeber der Zeitschrift »Die Schnake«, Autor und Übersetzer von Theaterstücken

Quelle: Kohlmayer, Vorsicht! Bissiger Mund! Alphabetische Aphorismen, in: Die Schnake, Ausgaben 15+16, 2000