26 Zitate über Diebstahl, Raub.

Angst erfaßt des Diebs Gemüt,
Wenn er viel Leute flüstern sieht.

Freidank (um 1170 - um 1233), auch auch: Vrîdanc oder Vrîgedanc, bürgerlicher Schwabe, Kreuzzugteilnehmer 1228/29, Verfasser des Lehrgedichts »Bescheidenheit«

Quelle: Freidank, Bescheidenheit

Plündern: Jemanden um sein Eigentum bringen, ohne die geziemende und übliche Heimlichkeit des Diebstahls zu wahren.

Ambrose Gwinnett Bierce (1842 - 1914), genannt Bitter Pierce, US-amerikanischer Journalist und Satiriker

Quelle: Bierce, Des Teufels Wörterbuch (The Cynic's Word Book), 1906 (1909 als »Devil’s Dictionary« in ›Collected Works‹, Vol. 7)

Wer sein Haus baut mit fremdem Hab und Gut, der sammelt Steine für sein Grab.

Bibel Griechisch tà biblia, Die Bücher, Buch der Bücher, Heilige Schrift, das Wort Gottes, durch Kirchenvater Chrysostomus im 4. Jh. eingeführter Name des Religionsbuches der Christenheit. Der Text folgt der Lutherbibel, revidierter Text 1984, durchgesehene Ausgabe, © 1999 Deutsche Bibelgesellschaft, Stuttgart. Wiedergabe mit freundlicher Genehmigung des Verlags

Quelle: Altes Testament. Das Buch Jesus Sirach (#Sir 21,9)

Auch Diebstahl läßt sich schmieden.

© Erhard Horst Bellermann (*1937), deutscher Bauingenieur, Dichter und Aphoristiker

Quelle: Bellermann, Veilchen, so weit das Auge reicht. Gedanken um Gedanken, 2000

Hohes Gehalt beziehen und nichts Wirkliches leisten, ist Diebstahl.

© Dseng Dse auch Tseng Tse geschrieben, chinesischer Philosoph, Dseng Dse gilt als ein Schüler von Konfuzius. Ihm wird der Kommentar des Werkes »Da Hsiau« zugeschrieben.

Erst unterlasse den Raub, dann spende Almosen.

Johannes Chrysostomos (um 350 - 407), griechischer Kirchenlehrer, berühmter Prediger und seit 397 Patriarch von Konstantinopel

Diebstahl aus Supermärkten ist als eine dringend notwendige Umverteilung von Ressourcen durchaus gerechtfertigt.

© John Papworth (*1922), englischer Geistlicher der Anglikanischen Kirche

Nach einem Artikel in »Sonntag-Aktuell« vom 16.3.1997

Nichts ist verschlossen genug, nichts zu hoch, nichts zu dunkel für Diebe und Räuber.

Francesco Petrarca (1304 - 1374), italienischer humanistischer Gelehrter, 1341 in Rom zum Dichter gekrönt, Weltruhm durch Sonette an Laura ›Canzoniere‹, Alterswerk: ›Über die Weltverachtung‹

Quelle: Petrarca, Briefe. An Guido Scetten in Genua