28 Zitate über Diebstahl, Raub.

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Nichts ist verschlossen genug, nichts zu hoch, nichts zu dunkel für Diebe und Räuber.

Francesco Petrarca (1304 - 1374), italienischer humanistischer Gelehrter, 1341 in Rom zum Dichter gekrönt, Weltruhm durch Sonette an Laura ›Canzoniere‹, Alterswerk: ›Über die Weltverachtung‹

Quelle: Petrarca, F., Briefe. An Guido Scetten in Genua

Die beste Versicherung gegen Diebstahl:
Besitzlosigkeit.

© Walter Ludin (*1945), Schweizer Journalist, Redakteur, Aphoristiker und Buchautor, Mitglied des franziskanischen Ordens der Kapuziner

Wenn ein Räuber den anderen beraubt,
so lacht der Teufel dazu.

Denis Diderot (1713 - 1784), französischer Philosoph der Aufklärung, Schriftsteller, Enzyklopädist, Literatur- und Kunsttheoretiker

Quelle: Diderot, Rameaus Neffe (Le Neveu de Rameau), entstanden 1762-1773, übersetzt von Johann Wolfgang von Goethe 1805, gedruckt 1821

Was können denn Räuber einem Wanderer wegnehmen, wo die Taschen vollkommen leer sind?

Lucius Apuleius (um 123 - nach 170), auch Apuleius Madaurensis, Apuleius von Madaura oder Apuleius von Madauros; antiker Schriftsteller, Redner und Philosoph

Quelle: Apuleius, Metamorphosen oder Der goldene Esel (Asinus aureus)

Es hat der Dieb ein freies Recht zum Raub, wenn erst der Richter stiehlt.

William Shakespeare (1564 - 1616), englischer Dichter, Dramatiker, Schauspieler und Theaterleiter

Quelle: Shakespeare, Maß für Maß (Measure for Measure), um 1604, Erstdruck 1623

Ihre Ahnen waren Räuber,
meine nur Beraubte.

Johann Nepomuk Nestroy (1801 - 1862), österreichischer Dramatiker, Schauspieler und Bühnenautor

Des Diebstahls Lehrling ist der Fund.

Unbekannt

Quelle: Fliegende Blätter, humoristische deutsche Wochenschrift, 1845-1944