53 Zitate und 1 Gedicht über Dreck.

Rast- und Parkplätze an der Autobahn gibt es leider zu wenige, die aber oftmals "häufig".

© Hermann Lahm (*1948), Texte in Gedichtform, Prosa, Aphorismen

Quelle: Lahm, Aufzug zum Himmel, Kilian-Verlag 2003

Ein verrostet Schild flehte zur Sonne: Sonne, erleuchte mich! Da sprach die Sonne zum Schilde: Schild, reinige dich!

Ludwig Börne (1786 - 1837), Carl Ludwig Börne, deutscher Journalist, eigentlich Juda Löb Baruch, Literatur- und Theaterkritiker

Kommt Zeit, kommt Rat. Kommt Unrat.

© Markus M. Ronner (*1938), Schweizer Theologe, Autor und Aphoristiker

Quelle: Ronner, Die treffende Pointe, Ott Verlag 1974 (3. Auflage 1979)

Dreck zu produzieren gilt auch den Vornehmsten als normal, ihn wegzuschaffen gilt als unvornehm.

© Walter Ludin (*1945), Schweizer Journalist, Redakteur, Aphoristiker und Buchautor, Mitglied des franziskanischen Ordens der Kapuziner

Down to earth: rein in den Dreck.

© Ulrich Erckenbrecht (*1947), deutscher Schriftsteller und Aphoristiker (Pseudonym: Hans Ritz)

Quelle: Erckenbrecht, Divertimenti. Wortspiele, Sprachspiele, Gedankenspiele, Muriverlag 1999

Wenn jeder vor seiner Tür fegt,
werden wieder mehr Besen verkauft.

© Kuno Klaboschke (*1938), eigentlich Klaus Klages, deutscher Gebrauchsphilosoph und Abreißkalenderverleger

Reinheit ist nur die subtile Form des Drecks.

© Ulrich Erckenbrecht (*1947), deutscher Schriftsteller und Aphoristiker (Pseudonym: Hans Ritz)

Quelle: Erckenbrecht, Divertimenti. Wortspiele, Sprachspiele, Gedankenspiele, Muriverlag 1999