52 Zitate und 1 Gedicht über Dreck.

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Man muß in den Dreck hineingeschlagen haben,
um zu wissen, wie weit er spritzt.

Wilhelm Raabe (1831 - 1910), Pseudonym Jakob Corvinus, deutscher Erzähler, einer der wichtigsten Vertreter des poetischen Realismus

Quelle: Raabe, Sämtliche Werke, Bd. 6: Gedanken und Einfälle, Verlagsanstalt für Litteratur und Kunst Hermann Klemm, Berlin-Grunewald um 1900

Ein Blitz vom Himmel – dem steh ich! Eine Schaufel voll Kehricht – der weich ich aus!

Marie von Ebner-Eschenbach (1830 - 1916), Marie Freifrau Ebner von Eschenbach, österreichische Erzählerin, Novellistin und Aphoristikerin

Quelle: Ebner-Eschenbach, Aphorismen, 1911. Originaltext

Wer einen Stelzfuß oder gar 2 hat, fragt nichts nach Kot.

Jean Paul (1763 - 1825), eigentlich Johann Paul Friedrich Richter, deutscher Dichter, Publizist und Pädagoge

Im übrigen gilt ja hier derjenige, der auf den Schmutz hinweist, für viel gefährlicher als der, der den Schmutz macht.

Kurt Tucholsky (1890 - 1935, Freitod), Pseudonyme: Kaspar Hauser, Peter Panter, Theobald Tiger, Ignaz Wrobel; dt. Schriftsteller, Journalist, Literatur- und Theaterkritiker der Zeitschrift "Die Schaubühne" (später umbenannt in "Die Weltbühne"), zählt zu den bedeutendsten Publizisten der Weimarer Republik

Quelle: Tucholsky, Briefe. An Herbert Ihering, 10. August 1922

Rast- und Parkplätze an der Autobahn gibt es
leider zu wenige, die aber oftmals "häufig".

© Hermann Lahm (*1948), Texte in Gedichtform, Prosa, Aphorismen

Quelle: Lahm, Aufzug zum Himmel, Kilian-Verlag 2003