19 Zitate und 1 Gedicht über Drohung.

Drohlärm ist Eselsgeschrei.

Friedrich II. von Staufen (1194 - 1250), röm.-dt. Kaiser, war ab 1198 König von Sizilien, ab 1211/12 deutscher König und von 1220 bis zu seinem Tode Kaiser des Heiligen Römischen Reiches

Sein Wahlspruch

Wir können durch Liebe und Wohlwollen fraglos leicht bestochen werden – vielleicht zu leicht –, aber ausgerechnet durch Drohungen ganz gewiß nicht!

Otto von Bismarck (1815 - 1898), Otto Eduard Leopold von Bismarck-Schönhausen, ab 1865 Graf von Bismarck-Schönhausen, ab 1871 Fürst von Bismarck, ab 1890 auch Herzog zu Lauenburg, preußisch-deutscher Staatsmann und 1. Reichskanzler

Quelle: Bismarck, Reden

Drohungen bedeuten nur Waffen für den Bedrohten.

Leonardo da Vinci (1452 - 1519), italienisches Universalgenie, Maler, Bildhauer, Baumeister, Zeichner und Naturforscher

Alle schüchternen Leute drohen gern; denn sie fühlen, daß Drohungen auf sie selber großen Eindruck machen würden.

Charles de Secondat, Baron de Montesquieu (1689 - 1755), Charles-Louis de Secondat, Baron de La Brède de Montesquieu, französischer Staatstheoretiker und Schriftsteller

Quelle: Montesquieu, Meine Gedanken (Mes pensées), 1899 (posthum)

Leere Drohung, übler Brauch,
wird des Feindes Hohn nur schärfen;
Kannst du keine Blitze werfen,
Freund, so laß das Donnern auch!

Emanuel Geibel (1815 - 1884), deutscher Lyriker und Dramatiker

Quelle: Geibel, E., Gedichte. Gedichte und Gedenkblätter, Cotta, Stuttgart 1865