19 Zitate und 1 Gedicht über Drohung.

Alle schüchternen Leute drohen gern; denn sie fühlen, daß Drohungen auf sie selber großen Eindruck machen würden.

Charles de Secondat, Baron de Montesquieu (1689 - 1755), Charles-Louis de Secondat, Baron de La Brède de Montesquieu, französischer Staatstheoretiker und Schriftsteller

Quelle: Montesquieu, Meine Gedanken (Mes pensées), 1899-1901 (posthum)

Das Erheben des Zeigefingers, wird von manchen schon als Drohung empfunden.

© Horst Reiner Menzel (*1938), Aphoristiker

Quelle: Menzel, Gedichte und Aphorismen erzählen Geschichten. Nachdenkliches für Mußestunden, 4. Auflage 2022

Wer nichts als drohen tut alltag,
Da sorg nicht, daß er dich schlag'.

Sebastian Brant (1458 - 1521), Straßburger Stadtschreiber, elsässischer Jurist, Humanist und Satiriker

Quelle: Brant, Das Narrenschiff (Daß Narrenschyff ad Narragoniam), 1494

Wir können durch Liebe und Wohlwollen fraglos leicht bestochen werden – vielleicht zu leicht –, aber ausgerechnet durch Drohungen ganz gewiß nicht!

Otto von Bismarck (1815 - 1898), Otto Eduard Leopold von Bismarck-Schönhausen, ab 1865 Graf von Bismarck-Schönhausen, ab 1871 Fürst von Bismarck, ab 1890 auch Herzog zu Lauenburg, preußisch-deutscher Staatsmann und 1. Reichskanzler

Quelle: Bismarck, Reden

"Denen werden wir's aber zeigen" hofft heimlich,
dass keiner genau hinschaut.

© Peter Horton (*1941), österreichischer Sänger, Musiker, Gitarrist, Komponist und Buchautor

Quelle: Horton, Die zweite Saite, Echter Verlag 2004