83 Zitate und 8 Gedichte über Dunkelheit.

Seite: 3

Ganz aus Dunkelheit ist keine Nacht.

© Manfred Hinrich (1926 - 2015), Dr. phil., deutscher Philosoph, Philologe, Lehrer, Journalist, Kinderliederautor, Aphoristiker und Schriftsteller

Unheimlich nennt man alles, was im Geheimnis, im Verborgnen, in der Latenz bleiben sollte und hervorgetreten ist.

Friedrich Wilhelm Joseph Schelling (1775 - 1854), ab 1812 Ritter von Schelling, deutscher Philosoph, Anthropologe, Theoretiker der sogenannten Romantischen Medizin und einer der Hauptvertreter des Deutschen Idealismus

Quelle: Schelling, Philosophie der Mythologie (Vorlesungen), 1857 (posthum). 28. Vorlesung, 1842

Du mußt Dunkelheit spüren, um das Licht zu lieben.

Argyris Eftaliotis (1849 - 1923), auch: Kleanthi Michailidi, griechischer Dichter und Romancier

Das Dunkel ist ein Heimweh nach Licht.

Carl Ludwig Schleich (1859 - 1922), deutscher Arzt, Erfinder der Anästhesie und Schriftsteller

Quelle: Schleich, Erlebtes, Erdachtes, Erstrebtes, 1928

Im Dunkeln sind Worte pantomimisch hell.

© Bruno Ziegler freier Autor & Künstler

Quelle: Ziegler, Sprachpantomime II: Katechismus obsessiver Ironie, Engelsdorfer Verlag 2012

Jede dunkle Nacht hat ein helles Ende.

Nizami (1141 - 1209), auch Nezāmi, vollständig Neẓām ad-Dīn Abū Muhammad Elyās ibn Yusūf ibn Zakī ibn Mu’ayyid, aserbajdschanischer Dichter, Denker und Gelehrter, umfassender Kenner des Sprachguts und der Literatur des Mittleren Ostens

Du musst ein Licht anzünden
damit du die Dunkelheit erkennst.

© Anke Maggauer-Kirsche (*1948), deutsche Lyrikerin, Aphoristikerin und ehemalige Betagtenbetreuerin in der Schweiz

Die Sterne sagen: Ich entzünde mein kleines Licht.
Ob das Dunkel schwindet, das frag mich nicht.

Rabindranath Tagore (1861 - 1941), in Bengali: Ravindranath Thakur, indischer Dichter und Philosoph, Nobelpreisträger für Literatur 1913