349 Zitate und 8 Gedichte über Ehre.

Ja, über's Leben noch geht die Ehr!

Friedrich von Schiller (1759 - 1805), Johann Christoph Friedrich Schiller, ab 1802 von Schiller, deutscher Arzt, Dichter, Philosoph und Historiker; gilt als einer der bedeutendsten deutschsprachigen Dramatiker und Lyriker

Quelle: Schiller, Wallenstein (Trilogie), entstanden 1796-1799; Erstdruck 1800. Wallensteins Lager, 1798. 11. Auftritt, Beide Jäger

Die Ehre muß dich suchen, nicht du die Ehre!

Friedrich Rückert (1788 - 1866), alias Freimund Raimar, deutscher Dichter, Lyriker und Übersetzer arabischer, hebräischer, indischer, persischer und chinesischer Dichtung

Zugeschrieben

Die Ehr' ist für arme Leute nicht weniger wert, als für vornehme, eher mehr, weil sie sonst nichts haben. Und jeder brave Mensch hält was darauf, daß er auch nach außen hin in Ehren dasteht.

Peter Rosegger (1843 - 1918), Pseudonym P. K., Petri Kettenfeier, österreichischer Volksschriftsteller und Erzähler, Autodidakt, begann als Wanderschneider

Quelle: Rosegger, Jakob der Letzte, 1888

Besser gutlos als ehrlos.

Heinrich der Ältere von Plauen (1370 - 1429), auch Retter des Deutschen Ordens genannt, Reichsvogt von Plauen

Die letzte Ehre ist die einzige Ehre, die manchen Menschen zuteil wird.

© Waltraud Puzicha (1925 - 2013), deutsche Aphoristikerin

Quelle: Puzicha, Kurz belichtet, Klappe 1, 1997

Die Ehre gleicht einer abschüssigen, unzugänglichen Insel; man kann nicht wieder zu ihr zurück, wenn man sie einmal verlassen hat.

Nicolas Boileau-Despréaux (1636 - 1711), französischer Historiker, Dichter und Satiriker, Mitglied der Académie Française

Quelle: Boileau, Die Satiren (Les Satires)

Ehre ist nichts als ein gemaltes Schild beim Leichenzug, und so endigt mein Katechismus.

William Shakespeare (1564 - 1616), englischer Dichter, Dramatiker, Schauspieler und Theaterleiter

Quelle: Shakespeare, König Heinrich IV. (King Henry IV), Teil 1 um 1596/1597, Erstdruck 1658; Teil 2 um 1597, Erstdruck 1600