57 Zitate und 1 Gedicht über Ehrfurcht.

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Das Schaudern ist der Menschheit bestes Teil.

Johann Wolfgang von Goethe (1749 - 1832), gilt als einer der bedeutendsten Repräsentanten deutschsprachiger Dichtung

Quelle: Goethe, Faust. Der Tragödie zweiter Teil, 1832. 1. Akt, Szene: Finstere Galerie

Ehrfurcht ist die schweigsamste aller Tugenden.

© Friedrich Löchner (1915 - 2013), Pseudonym: Erich Ellinger, deutscher Pädagoge, Dichter und Autor

Ehrfurcht ist der Angelpunkt der Welt.

William Shakespeare (1564 - 1616), englischer Dichter, Dramatiker, Schauspieler und Theaterleiter

Die Weltanschauung der Ehrfurcht vor dem Leben hat religiösen Charakter. Der Mensch, der sich zu ihr bekennt und sie betätigt, ist ein elementarer Weise fromm.

© Albert Schweitzer (1875 - 1965), deutsch-französischer Arzt, Theologe, Musiker und Kulturphilosoph, Friedensnobelpreis 1952

Quelle: Schweitzer, Aus meinem Leben und Denken, Felix Meiner Verlag, Leipzig 1931

Ehrfurcht befiehlt die Tugend auch im Bettlerkleid.

Friedrich von Schiller (1759 - 1805), Johann Christoph Friedrich Schiller, ab 1802 von Schiller, deutscher Arzt, Dichter, Philosoph und Historiker; gilt als einer der bedeutendsten deutschsprachigen Dramatiker und Lyriker

Quelle: Schiller, Friedrich, Kabale und Liebe, entstanden 1782/83, Erstdruck 1784. 2. Akt, 6. Szene, Ferdinand

Er zerbröckelte vor Ehrfurcht, bis man ihn unter Heimatschutz stellte.

© Emil Baschnonga (*1941), Schweizer Schriftsteller und Aphoristiker

Quelle: Baschnonga, durch die blume, pendo-verlag, Zürich 1975