46 Zitate und 3 Gedichte über Eifer.

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Eifer bedeutet, daß wir unsere Freiheit zu positivem
und konstruktivem Handeln nutzen.

© Dalai Lama (*1935), (Das Lächeln des Himmels), eigentlich Tenzin Gyatso, 14. geistiges und politisches Oberhaupt der Tibeter, wurde 1989 mit dem Friedensnobelpreis ausgezeichnet.

Wiedergabe mit freundlicher Erlaubnis Seiner Heiligkeit

Nichts in der Welt ist schwer, wenn man ein Vorwärts kennt.

Heinrich Lhotzky (1859 - 1930), deutscher Theologe und Publizist, propagierte später einen politischen Antisemitismus, der mit einer entschiedenen Abkehr vom Christentum verbunden war

Das löbliche Streben wird zur Torheit, wenn dabei das vorhandene Gute übersehen wird.

Otto von Bismarck (1815 - 1898), Otto Eduard Leopold von Bismarck-Schönhausen, ab 1865 Graf von Bismarck-Schönhausen, ab 1871 Fürst von Bismarck, ab 1890 auch Herzog zu Lauenburg, preußisch-deutscher Staatsmann und 1. Reichskanzler

In ein Album geschrieben, Ende 1847

Vor allem, kein Eifer!

Charles-Maurice de Talleyrand (1754 - 1838), Charles-Maurice de Talleyrand-Périgord, französischer Bischof, Staatsmann und Außenminister

Politische Lehre

Alles sei recht, was du tust, doch dabei laß es bewenden,
Freund, und enthalte dich ja, alles, was recht ist, zu tun.
Wahrem Eifer genügt, daß das Vorhandnevollkommen
Sei; der falsche will stets, daß das Vollkommene sei.

Friedrich von Schiller (1759 - 1805), Johann Christoph Friedrich Schiller, ab 1802 von Schiller, deutscher Arzt, Dichter, Philosoph und Historiker; gilt als einer der bedeutendsten deutschsprachigen Dramatiker und Lyriker

Quelle: Schiller, Friedrich, Gedichte

Eifer ist gut, Nacheifer aber nicht minder.

© Gerd W. Heyse (*1930), auch: Ernst Heiter, deutscher Schriftsteller und Aphoristiker

Quelle: Heyse, Kurz und scherzhaft, Eulenspiegel Verlag, Berlin 1974