204 Zitate und 11 Gedichte über Eifersucht.

Die Eifersucht quält manches Haus
Und trägt am Ende doch nichts aus
Als doppelt Wehe.

Johann Wolfgang von Goethe (1749 - 1832), gilt als einer der bedeutendsten Repräsentanten deutschsprachiger Dichtung

Quelle: Goethe, J. W. v., Gedichte. Nachlese. Neue Lieder, hier aus: Neujahrslied

Dinge leicht wie Luft sind für die Eifersucht Beweis, so stark wie Bibelsprüche.

William Shakespeare (1564 - 1616), englischer Dichter, Dramatiker, Schauspieler und Theaterleiter

Quelle: Shakespeare, Othello, 1604, Erstdruck 1622, erste deutsche Übers. von Christoph Martin Wieland 1766. Hier übers. von Wolf Graf Baudissin, Georg Andreas Reimer, Berlin 1832

Eifersucht ist Liebesneid.

Wilhelm Busch (1832 - 1908), deutscher Zeichner, Maler und Schriftsteller

Quelle: Busch, Aphorismen, Reime und Sinnsprüche

Die Eifersucht ist das größte Übel und erweckt doch bei den Menschen, die es verursachen, am wenigsten Mitleid.

François VI. Duc de La Rochefoucauld (1613 - 1680), franz. Offizier, Diplomat und Schriftsteller

Quelle: Rochefoucauld, Reflexionen und moralische Sentenzen (Réflexions ou sentences et maximes morales), 1665, endgültige Fassung 1678. Erste deutsche Übersetzung von August Bohse 1699