206 Zitate und 11 Gedichte über Eifersucht.

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Wahr liebt, wen Eifersucht entflammt,
doch besser liebt, wer sie verdammt.

Friedrich Haug (1761 - 1829), Johann Christoph Friedrich Haug, deutscher Schriftsteller, Redakteur und Übersetzer, veröffentlichte auch unter Pseudonymen wie Friedrich Hophthalmos oder Frauenlob

Ein gelassenes Herz ist des Leibes Leben; aber Eifersucht ist Eiter in den Gebeinen.

Bibel Griechisch tà biblia, Die Bücher, Buch der Bücher, Heilige Schrift, das Wort Gottes, durch Kirchenvater Chrysostomus im 4. Jh. eingeführter Name des Religionsbuches der Christenheit. Der Text folgt der Lutherbibel, revidierter Text 1984, durchgesehene Ausgabe, © 1999 Deutsche Bibelgesellschaft, Stuttgart. Wiedergabe mit freundlicher Genehmigung des Verlags

Quelle: Altes Testament. Die Sprüche Salomos (#Spr 14,30)

Die Eifersucht der Frau ist Unglaube, und die Eifersucht des Mannes ist Glaube.

Alī ibn Abī Tālib (um 600 - 661), Abū l-Hasan ʿAlī ibn Abī Tālib, genannt Ali aus Mekka, Vetter und Schwiegersohn Mohammeds, gilt den Sunniten als vierter und letzter rechtgeleiteter Kalif (656-661), den Schiiten und Aleviten als erster Imam

Niemals soll die Frau ihr Herz der Eifersucht hingeben. Neigt der Mann zu leichten Sitten, so soll sie ihn ermahnen, aber immer ohne Aufregung oder Klage.

Kaibara Ekiken (1630 - 1714), auch Ekken, Rufname Atsunobu, Beiname (azana) Shisei, bekannt auch unter den Autorennamen Jūsai und Sonken, japanischer Neo-Konfuzianer und Naturkundler, der einen entscheidenden Beitrag zur Entwicklung einer eigenständigen japanischen Botanik wie auch zur Verankerung des japanischen Neo-Konfuzianismus in der Gesellschaft leistete

Quelle: Ekken, Große Lehre für Frauen (Onna daigaku), 1716

Die Eifersucht ist eine Leidenschaft,
die mit Eifer sucht, was Leiden schafft.

Franz Grillparzer (1791 - 1872), Wiener Hofkonzipist und Burgtheaterdichter

Quelle: Grillparzer, Gedichte. Epigramme, 1830

Die Liebe geht darauf aus, aus zweien eins zu machen; die Freundschaft darauf, aus jedem zwei zu machen.

Friedrich Schleiermacher (1768 - 1834), Friedrich Daniel Ernst Schleiermacher, deutscher evangelischer Theologe, Philosoph und Pädagoge

Denn eifersüchtig sind des Schicksals Mächte.
Voreilig Jauchzen greift in ihre Rechte.
Den Samen legen wir in ihre Hände,
Ob Glück, ob Unglück aufgeht, lehrt das Ende.

Friedrich von Schiller (1759 - 1805), Johann Christoph Friedrich, ab 1802 von Schiller, deutscher Arzt, Dichter, Philosoph und Historiker; gilt als einer der bedeutendsten deutschsprachigen Dramatiker und Lyriker

Quelle: Schiller, Wallenstein (Trilogie), entst. 1796-1799; Erstdruck 1800. Wallensteins Tod, 1799. 1. Akt, 7. Auftritt, Wallenstein