166 Zitate und 3 Gedichte über Eile, Hektik.

Diese Woche geht im Taumel vorüber, man muß mit dem Strome fortziehen.

Johann Wolfgang von Goethe (1749 - 1832), gilt als einer der bedeutendsten Repräsentanten deutschsprachiger Dichtung

Quelle: Goethe, Briefe. An Herzog Carl August, 17. März 1788

Ich schreibe dir einen langen Brief, weil ich keine Zeit habe, einen kurzen zu schreiben.

Blaise Pascal (1623 - 1662), französischer Religionsphilosoph und Naturwissenschaftler, Begründer der Wahrscheinlichkeitsrechnung

Quelle: Pascal, Briefe an einen Freund in der Provinz, deutsch von Karl Adolf Blech. Berlin 1841. 16. Brief: Jesuitische Verläumdungen.

Du bist sehr eilig, meiner Treu! [sic]
Du suchst die Tür und läufst vorbei.

Johann Wolfgang von Goethe (1749 - 1832), gilt als einer der bedeutendsten Repräsentanten deutschsprachiger Dichtung

Quelle: Goethe, Gedichte. Ausgabe letzter Hand. 1827, Sprichwörtliches

Zu hastig und zu träge kommt gleich zu spät.

William Shakespeare (1564 - 1616), englischer Dichter, Dramatiker, Schauspieler und Theaterleiter

Wenn Ameisen und Frauen in Eile sind, droht immer ein Erdbeben.

Konfuzius (551 - 479 v. Chr.), latinisierter Name für Kongfuzi, K'ung-fu-tzu, »Meister Kong«, eigentlich Kong Qiu, K'ung Ch'iu, chinesischer Philosoph

Der vollkommene Weltmann wäre der, welcher nie in Unschlüssigkeit stockte und nie in Übereilung geriete.

Arthur Schopenhauer (1788 - 1860), deutscher Philosoph

Quelle: Schopenhauer, Parerga und Paralipomena (2 Bände), 1851. Erster Band. Aphorismen zur Lebensweisheit. Kapitel 5: Paränesen und Maximen

Allgemein ist die Hast, weil jeder auf der Flucht vor sich selber ist.

Friedrich Wilhelm Nietzsche (1844 - 1900), deutscher Philosoph, Essayist, Lyriker und Schriftsteller

Quelle: Nietzsche, Unzeitgemäße Betrachtungen, 1873-1876. Schopenhauer als Erzieher, 1874