140 Zitate und 11 Gedichte über Ende.

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Am Anfang war die Stille, dann kam das Wort, gleich darauf das Geschwätz – und zum Schluß wieder das Schweigen.

© Ulrich Erckenbrecht (*1947), deutscher Schriftsteller und Aphoristiker (Pseudonym: Hans Ritz)

Quelle: Erckenbrecht, Katzenköppe, Muriverlag 1995

Die letzte Hand an sein Werk legen, das heißt verbrennen.

Georg Christoph Lichtenberg (1742 - 1799), deutscher Physiker und Meister des Aphorismus

Quelle: Lichtenberg, Sudelbuch F, 1776-1779. [F 173]

Schon manches begann als Offenbarung und endete als Apokalypsechon manches begann als Offenbarung und endete als Apokalypse.

© Ernst Reinhardt (*1932), Dr. phil., Schweizer Publizist und Aphoristiker

Quelle: Reinhardt, Neue Gedankensprünge, Friedrich Reinhardt Verlag 2010

wenn das Erwachen kommt
ist aller Tage Abend

© Anke Maggauer-Kirsche (*1948), deutsche Lyrikerin, Aphoristikerin und ehemalige Betagtenbetreuerin in der Schweiz