46 Zitate und 2 Gedichte über Erlebnis.

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Nur wenige Menschen vermögen das, was sie erleben, geschichtlich richtig zu sehn, und ganz und gar kanns keiner.

Kurt Tucholsky (1890 - 1935 (Freitod)), Pseudonyme: Kaspar Hauser, Peter Panter, Theobald Tiger, Ignaz Wrobel; dt. Schriftsteller, Journalist, Literatur- und Theaterkritiker der Zeitschrift "Die Schaubühne" (später umbenannt in "Die Weltbühne"), zählt zu den bedeutendsten Publizisten der Weimarer Republik

Quelle: Tucholsky, Werke 1907-1935. Die Essayisten, in: Die Weltbühne, 28.04.1931, Nr. 17 (Ignaz Wrobel), wieder in: Lerne lachen ohne zu weinen, 1931

Erleb das Schöne hässlich und es ist hässlich.

© Manfred Hinrich (1926 - 2015), Dr. phil., deutscher Philosoph, Philologe, Lehrer, Journalist, Kinderliederautor, Aphoristiker und Schriftsteller

Die täglichen Menschenerlebnisse sind die tiefsten, wenn man sie von der Gewohnheit befreit.

Robert Musil (1880 - 1942), seit 1918 auch Robert Edler von Musil, österreichischer Novellist, Dramatiker und Aphoristiker

Quelle: Musil, Die Schwärmer. Schauspiel in drei Aufzügen, 1921. Erster Aufzug, Anselm

Zertrümmern kannst du mich noch, o mein Leben, aber das Erlebte nicht rauben noch entwerten.

Emil Gött (1864 - 1908), deutscher Dramatiker

Quelle: Gött, E., Gedichte. Gedichte in Prosa. Aus: Der Mensch