598 Zitate und 29 Gedichte über Essen, Nahrung.

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Wo was wächst, gleich ist wer da, der's frißt.

Wilhelm Busch (1832 - 1908), deutscher Zeichner, Maler und Schriftsteller

Quelle: Busch, Aphorismen, Reime und Sinnsprüche. Sprikker

Da liegen nun die Kartoffeln, und schlafen ihrer Auferstehung entgegen.

Georg Christoph Lichtenberg (1742 - 1799), deutscher Physiker und Meister des Aphorismus

Quelle: Lichtenberg, Sudelbuch G, 1779-1788. [G 191]

Partysan:
heißer Krieger in der Schlacht am kalten Büfett.

© KarlHeinz Karius (*1935), Urheber, Mensch und Werbeberater

Quelle: Karius, WortHupferl-Edition, WortHupferl-Verlag

Was den Käse angeht, waren die Dichter zu allen Zeiten sehr schweigsam.

G. K. Chesterton (1874 - 1936), Gilbert Keith Chesterton, englischer Kriminalautor, Journalist, Erzähler und Essayist

Jedoch auf gute Speis' und weiche Betten
Hält sie noch viel, da ändert sie sich nicht.
Tut sie auch alles, ihre Seel' zu retten,
Und lebt so fromm, – so lang es ein Gericht
Rebhühner gibt, läßt sie das Rindfleisch stehen.

Tirso de Molina (1579 - 1648), eigentlich Gabriel Téllez, spanischer Theologe, 1600 schloss er sich dem Mercedarierorden (Ordo Beatae Mariae Virginis de Mercede) an

Quelle: Molina, Die fromme Marta. Ein Lustspiel (Marta la piadosa), entstanden um 1615. 2. Aufzug. Don Gomez. Übersetzt von Ludwig Braunfels, 1868

Wer oft sein Brot mit Tränen aß,
dem macht das Essen viel mehr Spaß.

© Waltraud Puzicha (1925 - 2013), deutsche Aphoristikerin

Quelle: Puzicha, Kurz belichtet, Klappe 1, 1997