254 Zitate und 2 Gedichte über Fernsehen.

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Wo sich Männer gerne tummeln?
Fernsehn, Formel 1 und Fummeln.

© Klaus Klages (*1938), deutscher Gebrauchsphilosoph und Abreißkalenderverleger

Quelle: Klages' Tages-Spruch Kalender 2005

Der Bildschirm ist das Rampenlicht der Öffentlichkeit,
in dem sich die Prominenz sonnt.

© Gerhard Uhlenbruck (*1929), deutscher Immunbiologe und Aphoristiker

Quelle: Uhlenbruck, Kopfnüsse – nichts für weiche Birnen, Ralf Reglin Verlag, Köln 2012

Fernsehen: das ist das Fitnesscenter
für Magen und Darm.

© Billy (1932 - 2019), eigentlich Walter Fürst, Schweizer Aphoristiker

Quelle: Billy, Aphoretum – Gesammelte Aphorismen, 2010

Wann die Ästethik in die Brüche geht, bestimmt die Quote.

© Werner Hadulla (*1926), Journalist, Radio- und Fernsehautor.

Quelle: Hadulla, Aphorismen, ja es gibt gute Menschen ..., Verlag edition viva, 2013

Das hätte Quoten gebracht, wenn das Fernsehen schon zur Zeit der Hexenverfolgung existiert hätte.

© Werner Hadulla (*1926), Journalist, Radio- und Fernsehautor.

Quelle: Hadulla, Aphorismen, ja es gibt gute Menschen ..., Verlag edition viva, 2013

Wir sehen so fern, daß wir gar nicht merken,
wie man uns an der Nase herumführt.

© Arthur Feldmann (1926 - 2012), österreichisch-jüdischer Schriftsteller, 1939 Emigration nach Israel als Aharon Shadmoni, 1956 als André Chademony in Frankreich eingebürgert

Quelle: Feldmann, Kurznachrichten aus der Mördergrube oder Die große Modeschau der nackten Könige, 1993