22 Zitate und 4 Gedichte über Feuer, Flammen, Glut.

Feuer an sich ist weder gut noch böse. Wärmt es uns, so freuen wir uns an ihm, brennt es uns, so sind ihm gram. - ebenso verhält es sich mit der Welt.

Swami Vivekananda (1863 - 1902), eigentlich Narendaranath Datta, indischer Anhänger und Urheber der Ramakrishna-Bewegung, aber auch Verfechter der Einheit aller Religionen

Ich bin gekommen, ein Feuer anzuzünden auf Erden; was wollte ich lieber, als dass es schon brennte!

Bibel Griechisch tà biblia, Die Bücher, Buch der Bücher, Heilige Schrift, das Wort Gottes, durch Kirchenvater Chrysostomus im 4. Jh. eingeführter Name des Religionsbuches der Christenheit. Der Text folgt der Lutherbibel, revidierter Text 1984, durchgesehene Ausgabe, © 1999 Deutsche Bibelgesellschaft, Stuttgart. Wiedergabe mit freundlicher Genehmigung des Verlags

Quelle: Neues Testament. Das Evangelium nach Lukas (#Lk 12,49)

Öl ins Feuer gießen, ist gar nicht so dumm, meinte der Brandstifter.

© Walter Ludin (*1945), Schweizer Journalist, Redakteur, Aphoristiker und Buchautor, Mitglied des franziskanischen Ordens der Kapuziner

Mit einem Feuer fühlt der Mensch sich niemals allein. Die Flamme kann Gesellschaft leisten – darin steckt der Urzusammenhang zwischen Flamme und Seele.

Oswald Spengler (1880 - 1936), deutscher Kultur- und Geschichtsphilosoph

Quelle: Spengler, Urfragen. Fragmente aus dem Nachlaß, unter Mitwirkung v. Manfred Schröter hg. v. Anton Mirko Koktanek, C. H. Beck 1965