97 Zitate und 5 Gedichte über Flucht.

Alles rennet, rettet, flüchtet.

Friedrich von Schiller (1759 - 1805), Johann Christoph Friedrich Schiller, deutscher Arzt, Dichter, Philosoph und Historiker; gilt als einer der bedeutendsten deutschsprachigen Dramatiker und Lyriker

Quelle: Schiller, Gedichte. Aus: Das Lied von der Glocke, 1799

Wenn ich etwas an Christus verstehe, so ist es das: Und er entwich vor ihnen in die Wüste.

Christian Morgenstern (1871 - 1914), deutscher Schriftsteller, Dramaturg, Journalist und Übersetzer

Quelle: Morgenstern, Stufen. Eine Entwicklung in Aphorismen und Tagebuch-Notizen, 1917

Wo man Gefahren nicht besiegen kann,
Ist Flucht der Sieg.

Johann Gottfried Seume (1763 - 1810), deutscher Schriftsteller, unternahm 1801/02 seine berühmte Fußreise nach Sizilien (»Spaziergang nach Syrakus ...«)

Quelle: Seume, J. G. Seume's sämmtliche Werke. Hrsg. v. Dr. Adolph Wagner. Einzige rechtmäßige Gesammt-Ausgabe in Einem Bande. Verlag Johann Friedrich Hartknoch, Leipzig 1835. Das polnische Mädchen. Versnovelle, um 1796

Besser, wer fliehend entrinnt einer Gefahr, als wen sie ereilt.

Homer (etwa 8. Jh. v. Chr.), auch Homeros, griechischer Dichter

Quelle: Homer, Ilias. Zweite Hälfte des 8. Jhs. v. Chr. Hier in der Übersetzung von Johann Heinrich Voß. Gesang 14, Vers 81