98 Zitate und 5 Gedichte über Flucht.

Alles rennet, rettet, flüchtet.

Friedrich von Schiller (1759 - 1805), Johann Christoph Friedrich, ab 1802 von Schiller, deutscher Arzt, Dichter, Philosoph und Historiker; gilt als einer der bedeutendsten deutschsprachigen Dramatiker und Lyriker

Quelle: Schiller, Gedichte. Aus: Das Lied von der Glocke, 1799

Wenn ich etwas an Christus verstehe, so ist es das: Und er entwich vor ihnen in die Wüste.

Christian Morgenstern (1871 - 1914), deutscher Schriftsteller, Dramaturg, Journalist und Übersetzer

Quelle: Morgenstern, Stufen. Eine Entwicklung in Aphorismen und Tagebuch-Notizen, 1917 (posthum)

Wo man Gefahren nicht besiegen kann,
Ist Flucht der Sieg; und ich entrann.

Johann Gottfried Seume (1763 - 1810), deutscher Schriftsteller, unternahm 1801/02 seine berühmte Fußreise nach Sizilien (»Spaziergang nach Syrakus«)

Quelle: Seume, Das polnische Mädchen. Versnovelle, um 1796

Besser, wer fliehend entrinnt einer Gefahr, als wen sie ereilt.

Homer (etwa 8. Jh. v. Chr.), auch Homeros, griechischer Dichter

Quelle: Homer, Ilias. Zweite Hälfte des 8. Jhs. v. Chr. Hier in der Übersetzung von Johann Heinrich Voß. Gesang 14, Vers 81