99 Zitate und 5 Gedichte über Flucht.

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Bei einem freien Menschen ist daher die rechtzeitige Flucht ein Zeichen ebenso großer Willenskraft wie der Kampf, oder: der freie Mensch erwählt mit derselben Willenskraft oder Geistesgegenwart wie den Kampf so die Flucht.

Baruch de Spinoza (1632 - 1677), eigentlich Benedictus d'Espinoza, holländischer Philosoph (Baruch = Schüler des Propheten Jeremias)

Quelle: Spinoza, Ethik, nach geometrischer Methode dargestellt (Ethica Ordine Geometrico Demonstrata), verfasst 1665, posthum veröffentlicht 1677

Da heißt es laufen, Herr, und ohne Abschied!

Molière (1622 - 1673), eigentlich Jean-Baptiste Poquelin, französischer Komödiendichter und Schauspieler

Quelle: Molière, Der Menschenfeind (Le Misanthrope ou l’Atrabilaire amoureux), 1666

Sinnen wird er auf Flucht, und reich ist sein Geist an Erfindung.

Homer (etwa 8. Jh. v. Chr.), auch Homeros, griechischer Dichter

Quelle: Homer, Odyssee, Ende 8./Anfang 7. Jhdt. v. Chr. Originaltext der Übersetzung

Jetzt heißt's davon und ohne Sang und Klang.

Molière (1622 - 1673), eigentlich Jean-Baptiste Poquelin, französischer Komödiendichter und Schauspieler

Quelle: Molière, Der Menschenfeind (Le Misanthrope ou l’Atrabilaire amoureux), 1666

Flieht! Retten wir uns! Nicht weil ich Furcht hätt: denn ich fürcht mich vor weiter nichts als vor Gefahren. Habs immer gesagt.

François Rabelais (1494 - 1553), französischer Satiriker und Humanist, Arzt, Benediktiner, Franziskaner und Weltgeistlicher

Quelle: Rabelais, Gargantua und Pantagruel (Les horribles et épouvantables faits et prouesses du très renommé Pantagruel, Roi des Dipsodes, fils du grand géant Gargantua. Composés nouvellement par maître Alcofrybas Nasier), 5 Bde., 1532-1564