86 Zitate und 2 Gedichte über Forschung.

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Sage mir, welche wissenschaftliche Ergebnisse du gefunden hast und ich teile dir mit, welches Wirtschaftsunternehmen dich protegiert hat.

© Reiner Klüting (*1955), deutscher Gymnasiallehrer und Aphoristiker

Quelle: Klüting, Philosophische Aphorismen und Notizen, edition winterwork, Borsdorf 2014

Es ist weise, viele Dinge zu erforschen; aber es ist noch weiser, bei Zeiten zu erkennen, dass wir an unseren Grenzen früher ankommen als an den ihrigen.

Julie Eyth (1816 - 1904), geb. Julie Capoll, deutsche Schriftstellerin, 1842-1853 freie Mitarbeiterin des christlichen Jahrbuchs „Christoterpe“, in dem sie ihre pietistisch geprägten Aphorismen veröffentlichte, Verfasserin der 1852 anonym herausgegebenen 'Bilder ohne Rahmen'

Quelle: Eyth, Bilder ohne Rahmen. Aus den Papieren einer Unbekannten mitgetheilt – nicht von ihr selbst, 1852 (anonym)

Das schädlichste Vorurteil ist, daß irgendeine Art Naturuntersuchung
mit dem Bann belegt werden könne.

Johann Wolfgang von Goethe (1749 - 1832), gilt als einer der bedeutendsten Repräsentanten deutschsprachiger Dichtung

Quelle: Goethe, Wilhelm Meisters Wanderjahre, 1821; erw. Form 1829.
3. Buch, 18. Kapitel. Aus Makariens Archiv

Forschung: Was man nicht weiß, macht einem heiß.

© Gerhard Uhlenbruck (*1929), deutscher Immunbiologe und Aphoristiker

Quelle: Uhlenbruck, Notizen voller Spitzen. Aphoristische Sprüche: Wortspiele mit dem Sprachwitz, Universitätsverlag Dr. N. Brockmeyer, 2016. Wiedergabe mit freundlicher Erlaubnis des Verlags