36 Aphorismen und 63 Gedichte über Frühling aus der Zeit Heute (Zeitgenossen).

Bunte Tupfer, Frühlingszeichen,
Farben, Formen ohnegleichen,
Blumen, Blüten, Gartenfreud'
Herz und Sinne, Frühlingszeit.

© Oskar Stock (*1946), deutscher Schriftsteller und Aphoristiker

Quelle: Verlag Hanskarl Hornung, Oskar Stock, Sonnenstr. 21, 84030 Landshut zu beziehen

Bergeshöhe im weißen Brautkleid, bedrängt sie der Frühling, läßt sie es fallen.

© Manfred Hinrich (1926 - 2015), Dr. phil., deutscher Philosoph, Philologe, Lehrer, Journalist, Kinderliederautor, Aphoristiker und Schriftsteller

Am Waldrand zeigen
die ersten Frühlingsboten
ihr neues Programm.

© Ernst Ferstl (*1955), österreichischer Lehrer, Dichter und Aphoristiker

Quelle: Ferstl, Am Ufer des Augenblicks, Anna Pichler Verlag, 1994

Auf kargen Feldern
tummeln sich Schmetterlinge
in buntem Gewand.

© Ernst Ferstl (*1955), österreichischer Lehrer, Dichter und Aphoristiker

Quelle: Ferstl, Am Ufer des Augenblicks, Anna Pichler Verlag, 1994

Aus dem Gräsermeer
sommersprossiger Wiesen
fließt himmlischer Duft.

© Ernst Ferstl (*1955), österreichischer Lehrer, Dichter und Aphoristiker

Quelle: Ferstl, Am Ufer des Augenblicks, Anna Pichler Verlag, 1994

im Frühling wird offenkundig
daß manche Bäume gar nicht so alt sind

© Anke Maggauer-Kirsche (*1948), deutsche Lyrikerin, Aphoristikerin und ehemalige Betagtenbetreuerin in der Schweiz