136 Zitate und 9 Gedichte über Fremdgehen, Untreue.

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[W]illkommen sei mir das Gesetz, welches jeden gewissenlosen Buben, der eine ehrliche Frau zu Fall bringt, und dann verläßt, zu einer Dirne verdammt – den gemeinen Mann zu gemeinen Weibern.

Denis Diderot (1713 - 1784), französischer Philosoph der Aufklärung, Schriftsteller, Enzyklopädist, Literatur- und Kunsttheoretiker

Quelle: Diderot, Merkwürdiges Beispiel einer weiblichen Rache (übersetzt von Friedrich Schiller), 1785. Originaltext der Übersetzung

Liebende, die beim Fremdgehen den Ehering anbehalten, nehmen ihren Ehepartner mit ins Bett.

© Manfred Poisel (*1944), deutscher Werbetexter, »Sprach-Juan« und »Verbanova«

Quelle: Poisel, Küßchen vom Mann im Mond. Der Mensch & die Liebe, Frieling Verlag Berlin 2001

Die Hingabe einer verheirateten Frau ist für den Liebhaber das Himmelreich, von dem ihr Ehemann nur zu träumen vermag.

© Manfred Poisel (*1944), deutscher Werbetexter, »Sprach-Juan« und »Verbanova«

Quelle: Poisel, Küßchen vom Mann im Mond. Der Mensch & die Liebe, Frieling Verlag Berlin 2001

Eine Liebe ohne Treue sey unwürdig und könne nur zerstörend auf das männliche Gemüth und das weibliche Geschick wirken.

Caroline von Wolzogen (1763 - 1847), deutsche Schriftstellerin, Schwägerin Friedrich Schillers

Quelle: Wolzogen, Die Heilung der Natur. Die Erzählungen Caroline von Wolzogens erschienen ab etwa 1800 in verschiedenen Kalendern und Zeitschriften. Originaltext

Vorsicht!
Der Nutznießer der Untreue wird ihr nächstes Opfer.

© Peter Hohl (*1941), deutscher Journalist und Verleger, Redakteur, Moderator und Aphoristiker