137 Zitate und 9 Gedichte über Fremdgehen, Untreue.

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[W]illkommen sei mir das Gesetz, welches jeden gewissenlosen Buben, der eine ehrliche Frau zu Fall bringt, und dann verläßt, zu einer Dirne verdammt – den gemeinen Mann zu gemeinen Weibern.

Denis Diderot (1713 - 1784), französischer Philosoph der Aufklärung, Schriftsteller, Enzyklopädist, Literatur- und Kunsttheoretiker

Quelle: Diderot, Merkwürdiges Beispiel einer weiblichen Rache (Teilübersetzung aus 'Jacques der Fatalist und sein Herr' (Jacques le fataliste et son maître) übersetzt von Friedrich Schiller), 1785. Originaltext der Übersetzung

Liebende, die beim Fremdgehen den Ehering anbehalten, nehmen ihren Ehepartner mit ins Bett.

© Manfred Poisel (*1944), deutscher Werbetexter, »Sprach-Juan« und »Verbanova«

Quelle: Poisel, Küßchen vom Mann im Mond. Der Mensch & die Liebe, Frieling Verlag Berlin 2001

Die Hingabe einer verheirateten Frau ist für den Liebhaber das Himmelreich, von dem ihr Ehemann nur zu träumen vermag.

© Manfred Poisel (*1944), deutscher Werbetexter, »Sprach-Juan« und »Verbanova«

Quelle: Poisel, Küßchen vom Mann im Mond. Der Mensch & die Liebe, Frieling Verlag Berlin 2001

Eine Liebe ohne Treue sey unwürdig und könne nur zerstörend auf das männliche Gemüth und das weibliche Geschick wirken.

Caroline von Wolzogen (1763 - 1847), deutsche Schriftstellerin, Schwägerin Friedrich Schillers

Quelle: Wolzogen, Die Heilung der Natur. Die Erzählungen Caroline von Wolzogens erschienen ab etwa 1800 in verschiedenen Kalendern und Zeitschriften. Originaltext

Vorsicht!
Der Nutznießer der Untreue wird ihr nächstes Opfer.

© Peter Hohl (*1941), deutscher Journalist und Verleger, Redakteur, Moderator und Aphoristiker

Nichts ist von Dauer, was untreu ist.

Marcus Tullius Cicero (106 - 43 v. Chr.), römischer Redner und Staatsmann

Quelle: Cicero, Laelius über die Freundschaft (Laelius de amicitia), 45/44 v. Chr. XVIII, 65. Übers. Aphorismen.de
Originaltext: Nihil est enim stabile, quod infidum est