136 Zitate und 9 Gedichte über Fremdgehen, Untreue.

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Bekenntnis eines Ehebruchs:
"Ich habe mich halt einmal verschlafen…"

© Gerd W. Heyse (1930 - 2020), auch: Ernst Heiter, deutscher Schriftsteller und Aphoristiker

Quelle: Heyse, Der Hund des Nachbarn bellt immer viel lauter, Eulenspiegel-Verlag 1984

Ehebruch. Altar schützt vor Torheit nicht.

© Alexander Eilers (*1976), Aphoristiker

Quelle: Eilers, Kätzereien, Verlag litblockin 2008

Die Worte des Evangeliums, daß, wer eine Frau begehrlich ansieht, mit ihr schon die Ehe breche, beziehen sich nicht nur auf eine fremde, sondern ausdrücklich und vor allem auf die eigene Frau.

Leo Tolstoi (1828 - 1910), Lew Nikolajewitsch Graf Tolstoi, russischer Erzähler und Romanautor

Quelle: Tolstoi, Die Kreutzersonate (Крейцерова соната), 1890. XI. Übersetzt von August Scholz

Man verzeiht die Untreue, aber man vergißt sie nicht.

Marie-Madeleine de La Fayette (1634 - 1693), Marie-Madeleine Pioche de la Vergne, comtesse de La Fayette, besser bekannt als Madame de Lafayette, franz. Schriftstellerin, eng befreundet mit La Rochefoucauld, ihr Roman »Die Prinzessin von Cléves« gilt als der erste psychologische Roman der europäischen Literatur

Sind wir uns untreu, wie werden wir andern treu sein?

Johann Gottfried von Herder (1744 - 1803), deutscher Kulturphilosoph, Theologe, Ästhetiker, Dichter und Übersetzer

Quelle: Herder, Übers Erkennen und Empfinden in der menschlichen Seele, entstanden 1774, Erstdruck 1778 (anonym)