165 Zitate und 4 Gedichte über Freundlichkeit.

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Ein freundliches Antlitz erfreut das Herz; eine gute Botschaft labt das Gebein.

Bibel Griechisch tà biblia, Die Bücher, Buch der Bücher, Heilige Schrift, das Wort Gottes, durch Kirchenvater Chrysostomus im 4. Jh. eingeführter Name des Religionsbuches der Christenheit. Der Text folgt der Lutherbibel, revidierter Text 1984, durchgesehene Ausgabe, © 1999 Deutsche Bibelgesellschaft, Stuttgart. Wiedergabe mit freundlicher Genehmigung des Verlags

Quelle: Altes Testament. Die Sprüche Salomos (#Spr 15,30)

Wer klug ist, leiste auf Gewalt Verzicht, wenn sicheren Erfolg schon Freundlichkeit verspricht.

Kalidasa (lebte im 4./5. Jh. n. Chr.), schrieb die berühmtesten indischen Dramen, wird noch heute als der größte indische Dichter verehrt

Quelle: Kâlidâsa, Sakuntala. Drama in sieben Akten

Für ein paar Groschen kann man viel Freundlichkeit und guten Willen kaufen.

Johann Peter Hebel (1760 - 1826), deutschsprachiger Dichter aus dem alemannischen Sprachraum Südbadens, evangelischer Theologe und Pädagoge

Quelle: Hebel, Schatzkästlein des rheinischen Hausfreundes. Prosa-Sammlung, 1811. Die zwei Postillione

Ein gutes Wort
am rechten Ort
mag vielen wohl gefallen.

Friedrich Güll (1812 - 1879), Friedrich Wilhelm Güll, deutscher Dichter, der vor allem durch seine Kinderlieder bekannt wurde

Liebenswürdigkeit kann ein Schlange aus ihrer Höhle locken.

Abū ʾl-Qāsim Firdausi (ca. 934 - 1020), deutsch auch Ferdosi, Epiker, der ›Homer Irans‹, verfasste die Geschichte der Entstehung Persiens in 60.000 Doppelversen: »Das Königsbuch« oder »Shah-nameh«

Man schädige kein Wesen und beharre auf dem Wege der Freundlichkeit; nachdem man einmal in dieses Dasein geraten ist, lebe man in Feindschaft mit niemandem.

Mahabharata indisches Nationalepos aus dem Hindu-Sanskrit, deren wichtigstes Lehrgedicht die Bhagavadgîtâ ist; entstand um 400 v. Chr. bis um 400 n. Chr., als Verfasser gilt Vjāsa

Quelle: Deussen/Strauß (Übers.), Vier philosophische Texte des Mahâbhâratam. Sanatsujâta-Parvan, Bhagavadgîtâ, Mokshadharma, Anugîtâ, 1906. Mokshadharma

Freundlichkeit ist der Ausweis uns gut gesinnter Mitmenschen.

© Ernst Ferstl (*1955), österreichischer Lehrer, Dichter und Aphoristiker

Quelle: Ferstl, Zwischenrufe. Aphorismen, Geest-Verlag 2004