282 Zitate und 7 Gedichte über Geben.

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Was einer nicht hat, das kann er auch nicht geben.

Matthias Claudius (1740 - 1815), deutscher Dichter, Redakteur, Erzähler und Herausgeber des Wandsbecker Boten, Pseudonym Asmus

Quelle: Claudius, Asmus omnia sua secum portans, oder Sämtliche Werke des Wandsbecker Bothen, 1774-1812. An meinen Sohn Johannes 1799

Die Weise, wie man gibt, gilt mehr als was man gibt.

Pierre Corneille (1606 - 1684), französischer Dramatiker und Bühnendichter

Quelle: Corneille, Der Lügner (Le Menteur), 1643/44

Doppelt gibt, wer gern gibt;
Hundertfach, der gleich gibt,
Was man wünscht und liebt.

Johann Wolfgang von Goethe (1749 - 1832), gilt als einer der bedeutendsten Repräsentanten deutschsprachiger Dichtung

Quelle: Goethe, J. W., Gedichte. Ausgabe letzter Hand, 1827. Sprichwörtlich, entst. 1812 -1814, Erstdruck 1815

Unwürdig deiner Gab' ist keiner, der's bedarf;
Wer ist, der, außer Gott, ihn schuldig sprechen darf?

Friedrich Rückert (1788 - 1866), alias Freimund Raimar, deutscher Dichter, Lyriker und Übersetzer arabischer, hebräischer, indischer, persischer und chinesischer Dichtung

Quelle: Rückert, Gedichte. Die Weisheit des Brahmanen, 1836-1839

Freigebig bist du nicht, wenn du, was du nicht brauchest,
Gleichgültig gibst und nicht zuvor in Lieb' es tauchest.

Friedrich Rückert (1788 - 1866), alias Freimund Raimar, deutscher Dichter, Lyriker und Übersetzer arabischer, hebräischer, indischer, persischer und chinesischer Dichtung

Quelle: Rückert, Gedichte. Die Weisheit des Brahmanen, 1836-1839

Wer freigiebig ist, wird nie arm.

© Hermann Lahm (*1948), Texte in Gedichtform, Prosa, Aphorismen

Quelle: Lahm, Aufzug zum Himmel, Kilian-Verlag 2003

Und es ist leichter, nicht zu nehmen als zu geben, da man sich eher dazu entschließt, Fremdes nicht zu nehmen als Eigenes wegzugeben.

Aristoteles (384 - 322 v. Chr.), griechischer Philosoph, Schüler Platons, Lehrer Alexanders des Großen von Makedonien

Quelle: Aristoteles, Nikomachische Ethik, 350 v. Chr. 1120a (IV, 1.) Übersetzt von Eugen Rolfes (1911)

Freiherzige Wohltat wuchert reich.

Johann Wolfgang von Goethe (1749 - 1832), gilt als einer der bedeutendsten Repräsentanten deutschsprachiger Dichtung

Quelle: Goethe, Faust. Der Tragödie zweiter Teil, 1832. 4. Akt, Auf dem Vorgebirg. Faust zu Kaiser