282 Zitate und 7 Gedichte über Geben.

Seite: 3

Die Freigebigkeit erwirbt einem jeden Gunst, vorzüglich wenn sie von Demut begleitet wird.

Johann Wolfgang von Goethe (1749 - 1832), gilt als einer der bedeutendsten Repräsentanten deutschsprachiger Dichtung

Quelle: Goethe, Maximen und Reflexionen. Aphorismen und Aufzeichnungen. Nach den Handschriften des Goethe- und Schiller-Archivs hg. von Max Hecker, 1907. Aus Kunst und Altertum, 3. Bandes 1. Heft, 1821

Timon spricht:
„Nicht zu freigebig: nur Hunde
scheißen zu jeder Stunde!“

Friedrich Nietzsche (1844 - 1900), Friedrich Wilhelm Nietzsche, deutscher Philosoph, Essayist, Lyriker und Schriftsteller

Quelle: Nietzsche, F., Nachgelassene Fragmente. Frühjahr 1882

Gebt, aber wenn ihr könnt, erspart dem Armen die Scham, seine Hand ausstrecken zu müssen.

Denis Diderot (1713 - 1784), französischer Philosoph der Aufklärung, Schriftsteller, Enzyklopädist, Literatur- und Kunsttheoretiker

Quelle: Diderot, Briefe

Zu wenig geben heißt: verschwenden.

Karl V. (HRR) (1500 - 1558), ab 1516 als Carlos I. der erste König von Spanien, französisch Charles Quint, Angehöriger des Herrscherhauses Habsburg, als Kaiser des Heiligen Römischen Reiches ab 1520 erwählt

Geben macht das Leben liebevoller.

Oscar Wilde (1854 - 1900), eigentlich Oscar Fingal O'Flahertie Wills, irischer Lyriker, Dramatiker und Bühnenautor

Wer Armen gerne gibt, der mindert nicht sein Gut,
des kargen Knausers nimmt indes kein Mensch sich an.

Rigveda älteste Sammlung indischer religiöser Hymnen aus der Zeit zwischen 1750 und 1200 v. Chr. Sie umfasst mehr als 1000 Dichtungen und Gesänge zur Götterbeschwörung

Quelle: Geldner/Kaegi (Übers.), Siebenzig Lieder des Rigveda, mit Beiträgen von R. Roth, Tübingen 1875