328 Zitate und 14 Gedichte über Geheimnis.

Verschwiegenheit fordern ist nicht das Mittel, sie zu erlangen.

Johann Wolfgang von Goethe (1749 - 1832), gilt als einer der bedeutendsten Repräsentanten deutschsprachiger Dichtung

Quelle: Goethe, Wilhelm Meisters Wanderjahre, 1821; erweitert 1829. 1. Buch, 5. Kap.

Es verrät keiner dem andern die Handgriffe einer Kunst oder eines Handwerks, geschweige denn die vom Leben.

Johann Wolfgang von Goethe (1749 - 1832), gilt als einer der bedeutendsten Repräsentanten deutschsprachiger Dichtung

Quelle: Goethe, J. W., Gespräche. Mit Friedrich Wilhelm Riemer, im August 1810

Kein Mann sollte ein Geheimnis vor seiner Frau haben. Sie wird es in jedem Fall herausfinden.

Oscar Wilde (1854 - 1900), eigentlich Oscar Fingal O'Flahertie Wills, irischer Lyriker, Dramatiker und Bühnenautor

Quelle: Wilde, Ein idealer Gatte (An Ideal Husband), 1895

Das eigentliche Mysterium der Welt ist das Sichtbare, nicht das Unsichtbare.

Oscar Wilde (1854 - 1900), eigentlich Oscar Fingal O'Flahertie Wills, irischer Lyriker, Dramatiker und Bühnenautor

Wie fällt doch ein Geheimnis den Weibern schwer.

William Shakespeare (1564 - 1616), englischer Dichter, Dramatiker, Schauspieler und Theaterleiter

Wer hinter die Puppenbühne geht, sieht die Drähte.

Wilhelm Busch (1832 - 1908), deutscher Zeichner, Maler und Schriftsteller

Quelle: Busch, Aphorismen, Reime und Sinnsprüche. Sprikker

Was du willst, daß ein anderer verschweige, verschweige zuerst selbst.

Lucius Annaeus Seneca (ca. 4 v. Chr. - 65 n. Chr.), genannt Seneca der Jüngere; römischer Philosoph, Stoiker, Schriftsteller, Naturforscher und Politiker; Selbsttötung auf Geheiß seines ehem. Schülers Nero (Römischer Kaiser von 54 - 68)

Quelle: Seneca, Phaedra (alternativer Titel auch Hippolytus). V. 873. Phaedra

Ein Geheimnis, das du verborgen halten willst, darfst du keinem, auch nicht dem Vertrautesten, mitteilen, denn keiner wird das Geheimnis treuer bewahren als du selbst.

Saadi (um 1210 - 1292), auch Sadi, Moscharref od-Din ibn oder Mosleh od-Din, persischer Dichter, wandte sich nach Studien in Bagdad der Mystik zu, verfasste zwei didaktisch-ethische Meisterwerke, die die sozialen Verhältnisse der Zeit vor dem Hintergrund der Vergangenheit behandeln; bedeutende Liebesdichtung

Quelle: Saadi, Rosengarten (Golestan, auch Gulistan), um 1259. Achte Abteilung: Von dem guten Betragen im Umgange. Übersetzt von Karl Heinrich Graf, 1846