375 Zitate und 13 Gedichte über Geist.

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»Er hat zu viel Geist, um mich zu verstehen.«

Charles de Secondat, Baron de Montesquieu (1689 - 1755), Charles-Louis de Secondat, Baron de La Brède de Montesquieu, französischer Staatstheoretiker und Schriftsteller

Der Geist ist es einzig, der die Schule, die Stube zur Schulstube macht.

Friedrich Wilhelm August Fröbel (1782 - 1852), deutscher Pädagoge, Schüler von Pestalozzi, gründete 1840 den ersten Kindergarten

Das Auge des Geistes fängt erst an scharf zu sehen, wenn das leibliche von seiner Schärfe schon verlieren will.

Platon (427 - um 348 v. Chr.), lateinisch Plato, griechischer Philosoph, Schüler des Sokrates

Quelle: Platon, Symposion (Das Gastmahl), entstanden um 380 v. Chr. 219a. Übersetzt von Friedrich Schleiermacher

Das Geistige hat seinen Ausdruck im Antlitz.

Søren Kierkegaard (1813 - 1855), Søren Aabye Kierkegaard, dänischer Philosoph, Theologe und Schriftsteller

Quelle: Kierkegaard, Der Begriff Angst (Begrebet Angest), unter dem Pseudonym Vigilius Haufniensis (der Hüter Kopenhagens) 1844 veröffentlicht

Man möge nachweisen, daß das gewisse Etwas namens Materie genauso gut denken kann wie das gewisse Etwas namens Esprit.

Voltaire (1694 - 1778), eigentlich François-Marie Arouet, französischer Philosoph der Aufklärung, Historiker und Geschichts-Schriftsteller

Was nicht eingeht in Freiheit zum Menschen, hat nicht Bestand, weil es nicht ist Angehör seines Liebens oder seines Wollens, und, was nicht Angehör seines Liebens oder Wollens ist, nicht ist Angehör seines Geists; denn das Grundsein des Geists des Menschen ist Liebe oder Wille.

Emanuel von Swedenborg (1688 - 1772), eigentlich Emanuel Svedberg, schwedischer Forscher und Theosoph

Quelle: Swedenborg, Die Neue Kirche des Herrn und ihre himmlische Lehre. Nach Kunden aus dem Himmel (De nova Hierosolyma et eius doctrina coelesti), 1758, übersetzt von Ludwig Hofaker 1830

Wer weise ist im Herzen, der trauert nicht um die Lebendigen noch um die Toten. Alles, was lebt, lebt ewig. Nur das Gehäuse, das Zerbrechliche vergeht. Der Geist ist ohne Ende, ewig ohne Tod.

Bhagavadgîtâ wird zu den Shrutis (Offenbarungsschriften) gezählt (6. Buch), ist wichtigster philosophischer Text des indischen Lehrgedichts Mahābhārat und entstand vermutlich zwischen dem 5. und dem 2. Jhdt. v. Chr.