1307 Aphorismen und 24 Gedichte über Geld, Gold.

Bringst du Geld, so findest du Gnade; sobald es dir mangelt, schließen die Türen sich zu.

Johann Wolfgang von Goethe (1749 - 1832), gilt als einer der bedeutendsten Repräsentanten deutschsprachiger Dichtung

Quelle: Goethe, Reineke Fuchs, Versepos, 1794. Achter Gesang

Nach Golde drängt,
Am Golde hängt
Doch alles. Ach wir Armen!

Johann Wolfgang von Goethe (1749 - 1832), gilt als einer der bedeutendsten Repräsentanten deutschsprachiger Dichtung

Quelle: Goethe, Faust. Der Tragödie erster Teil, 1808. Abend, Margarete mit sich allein

Und es herrscht der Erde Gott, das Geld.

Friedrich von Schiller (1759 - 1805), Johann Christoph Friedrich, deutscher Arzt, Dichter, Philosoph und Historiker; gilt als einer der bedeutendsten deutschsprachigen Dramatiker und Lyriker

Quelle: Schiller, Gedichte. Aus: An die Freude, 1786

Geldsprache ist die Weltsprache, die jeder versteht.

© Manfred Hinrich (1926 - 2015), Dr. phil., deutscher Philosoph, Philologe, Lehrer, Journalist, Kinderliederautor, Aphoristiker und Schriftsteller

Nur Leute, die ihre Rechnungen bezahlen, brauchen Geld.

Oscar Wilde (1854 - 1900), eigentlich Oscar Fingal O'Flahertie Wills, irischer Lyriker, Dramatiker und Bühnenautor

Quelle: Wilde, Das Bildnis des Dorian Gray (The Picture of Dorian Gray), 1890. Übersetzt von Hedwig Lachmann und Gustav Landauer

›Für Geld die Welt!‹ – Es liegt wenigstens guter, deutscher Reim und der Ausdruck unserer modernen Zeit darin.

Heinrich Martin (1818 - 1872), deutscher Schriftsteller, Pseudonym für Heinrich Martin Jaenicke

Quelle: Martin, H., Ein Buch der Weisheit und Wahrheit, H. Jaenicke's Verlag, Dresden 1871