30 Zitate und 1 Gedicht über Gemeinheit, Niedertracht.

Gemeinheit verträgt sich nur so lange mit ihresgleichen, solange sie sich davon irgendeinen Nutzen verspricht.

Wilhelm Vogel (19./20. Jhdt.), deutscher Aphoristiker

Quelle: Vogel, Im zeitlosen Strome. Randbemerkungen des Lebens, 1913

Die Leichtigkeit, womit irgend jemand eine Gemeinheit bei anderen für wahrscheinlich hält, ist meistens auch der beste Maßstab für seinen eigenen moralischen Wert.

József Eötvös (1813 - 1871), Baron József Eötvös von Vásárosnamény, einer der führenden Schriftsteller und Politiker Ungarns; gründete nach dem Vorbild der Pariser École normale supérieure die Lehrerbildungsanstalt Baron-József-Eötvös-Kollégium

Diplomatie schönt Niedertracht.

© Raymond Walden (*1945), Kosmopolit, Pazifist und Autor

Quelle: Walden, Sentenzen von Freiheit, Angelika Lenz Verlag 2005

Nichts klagt uns Menschen so sehr an als die heruntergekommene Bedeutung des Wortes »Gemeinheit«.

Peter Sirius (1858 - 1913), eigentlich Otto Kimmig, deutscher Gymnasialprofessor, Dichter und Aphoristiker

Quelle: Sirius, Tausend und Ein Gedanken, 1899

Man schämt sich einer Gemeinheit ganz besonders,
wenn es nicht gelingt, sie gründlich auszuführen.

© Alexander Fürstenberg (*1913), russischer Ingenieur für Radiotechnik

Quelle: Genin, Samowahrheiten – Aphorismen aus der Sowjetunion, Eulenspiegel Verlag 1982