111 Zitate und 1 Gedicht über Gerücht.

Seite: 2

Gerüchte urteilen schneller als Gerichte.

© Ernst Reinhardt (*1932), Dr. phil., Schweizer Publizist und Aphoristiker

Quelle: Reinhardt, Gedankensprünge. Aphorismen, Friedrich Reinhardt Verlag 2003

Die Gerüchte sind nicht an die Wahrheit gebunden.

© Klaus Klages (*1938), deutscher Gebrauchsphilosoph und Abreißkalenderverleger

Quelle: Klages, Das Schlimmste für den Humor ist der Ernstfall. Sprüche und Aproporismen, Up-to-Date-Kalender AG 2003

Gerüchte sind die Vorboten der Wahrheit und die Aasgeier der Lüge.

© André Brie (*1950), Dr. rer. pol., deutscher Diplom-Politikwissenschaftler, von 1999 bis 2009 Europaabgeordneter der Linkspartei, Präsident der Chile-Delegation des Europäischen Parlaments, von 2011 bis 2016 Abgeordneter im Landtag von Mecklenburg-Vorpommern, Aphoristiker

Quelle: Brie, Die Wahrheit lügt in der Mitte, Eulenspiegel Verlag 1982

Von allem Wachsenden auf Erden wächst nichts so schnell als das Gerücht; und dennoch ist es ein armer Findling, der seine eigenen Eltern nicht kennt.

Georg Ebers (1837 - 1898), Georg Moritz Ebers, deutscher Ägyptologe und Schriftsteller, mit seinen historischen Romanen und populärwissenschaftlichen Büchern trug er zur großen Popularität der Ägyptologie im ausgehenden 19. Jahrhundert bei

Quelle: Ebers, Der Kaiser, 2 Bde., 1881

Sollte die Fama oftmals nicht besser Infama heißen?

Unbekannt

Quelle: Fliegende Blätter, humoristische deutsche Wochenschrift, 1845-1944

Was man hat, darüber spricht man nicht.
Worüber man spricht, das hat man nicht.

Laotse (vermutlich 6. Jh. v. Chr.), eigentlich Laozi, auch Lau Dsi oder Lau Dan, nur legendenhaft fassbarer chinesischer Philosoph, Begründer des Taoismus, Laotse bedeutet 'der Alte', sein Sippenname war 'Li Erl'