548 Zitate und 9 Gedichte über Gerechtigkeit.

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Vergeltet Böses mit Gerechtigkeit – und Gutes mit Gutem.

Konfuzius (551 - 479 v. Chr.), latinisierter Name für Kongfuzi, K'ung-fu-tzu, »Meister Kong«, eigentlich Kong Qiu, K'ung Ch'iu, chinesischer Philosoph

Gerechtigkeit gibt jedem das Seine, maßt sich nichts Fremdes an, setzt den eigenen Vorteil zurück, wo es gilt, das Wohl des Ganzen zu wahren.

Ambrosius (um 340 - 397), Kirchenvater, Bischof von Mailand und Hymnendichter

Quelle: Ambrosius, Über die Pflichten der Kirchendiener (De officiis ministrorum), 388/389 n. Chr

In allem Gerechtigkeit, und es wird genug Freiheit geben.

Joseph Joubert (1754 - 1824), französischer Moralist

Quelle: Joubert, Gedanken und Maximen, in: Die französischen Moralisten: Neue Folge. Galiani, Fürst von Ligne, Joubert, Dieterich Verlag 1940. Über Regierungen und Gesetze

Ich habe nichts gegen Klassenjustiz; mir gefällt nur die Klasse nicht, die sie macht. Und daß sie noch so tut, als sei das Zeug Gerechtigkeit – das ist hart. Und bekämpfenswert.

Kurt Tucholsky (1890 - 1935, Freitod), Pseudonyme: Kaspar Hauser, Peter Panter, Theobald Tiger, Ignaz Wrobel; dt. Schriftsteller, Journalist, Literatur- und Theaterkritiker der Zeitschrift "Die Schaubühne" (später umbenannt in "Die Weltbühne"), zählt zu den bedeutendsten Publizisten der Weimarer Republik

Quelle: Tucholsky, Werke 1907-1935. Auf dem Nachttisch, in: Die Weltbühne, 11.02.1930, Nr. 7 (Peter Panter)

Wenn die Gerechtigkeit untergeht, so hat es keinen Wert mehr, dass Menschen auf Erden leben.

Immanuel Kant (1724 - 1804), deutscher Philosoph

Quelle: Kant, Die Metaphysik der Sitten, 1797. Erster Teil. Metaphysische Anfangsgründe der Rechtslehre

Meine Gerechtigkeit ist Liebe mit sehenden Augen.

Friedrich Wilhelm Nietzsche (1844 - 1900), deutscher Philosoph, Essayist, Lyriker und Schriftsteller

Quelle: Nietzsche, Nachgelassene Fragmente. Sommer – Herbst 1882